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Wanderung

Landsberg und Kaufering

Wanderung · Starnberger Fünf-Seen-Land
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  • Staustufe 18
    Staustufe 18
    Foto: Kathrin Schön, Rother Bergverlag
m 900 800 700 600 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
leicht
21,6 km
5:30 h
192 hm
192 hm
Am Lech entlang

Direkt südlich der Kauferinger Kirche errichteten die Welfen auf dem heute bewaldeten Schlossberg eine Burg. 1033 erstmals erwähnt, kontrollierte man von ihr aus den wichtigen Lechübergang; denn hier querte die äußerst wichtige Salzstraße von Reichenhall nach Kempten und an den Bodensee den Fluss. Als Heinrich der Löwe 1158 diese über Landsberg verlegte, verlor die Kauferinger Burg ihre Bedeutung und verfiel. Die Siedlung zu Füßen der weiter südlich gelegenen Burg dagegen blühte auf und erhielt schon etwa 100 Jahre später die Stadtrechte. Von der günstigen Lage als bayerische Grenzstadt profitierend, dauerte die Blüte Landsbergs das ganze Mittelalter hindurch. Davon zeugen die teils noch erhaltene Stadtbefestigung mit Mauer und Türmen, die Altstadthäuser sowie die prächtigen Kirchen.
Vom Bahnhof Landsberg, 585 m, mit Café Mondial gehen wir nach rechts und an der Einmündung nach links. Dann mit schönem Blick auf das romantische Stadtpanorama über die Karolinenbrücke. Gleich nach dem Gasthof zum Kratzer queren wir am Zebrastreifen die Straße und verlassen sie in der Linkskurve nach rechts. Die Stufen hinauf, gelangen wir zur Neuen Bergstraße, die wir überqueren (Vorsicht!) und gleich dem mit Holzgeländer und Stufen versehenen Fußweg hinauffolgen. Dann erreichen wir den Schlossgarten, wo rechts der Jungfernsprungturm, der seine heutige Gestalt aber erst 1865 erhielt, als er zum Wasserturm umgebaut wurde, steht – links das ehemalige, schlossartige Realschulpensionat, heute Mittelschule. Über den Parkplatz und noch ein Stück geradeaus weiter, biegen wir am Torbogen links ab (Sackgasse). Etwas hinab und am Brunnenkirchlein vorbei, folgen wir der Straße geradeaus weiter. Diese mündet in die Alte Bergstraße, die wir überqueren und der wir nur gut 20 m hinabfolgen. Dann
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Herausgeber Rother Bergverlag
Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
Profilbild von Kathrin Schön Autor Kathrin Schön
Kathrin Schön, Jahrgang 1980, studierte an der Universität Augsburg Geographie mit den Nebenfächern Geologie und »Raumordnung und Landesplanung« sowie Bodenkunde und »Landnutzungsplanung und Naturschutz« am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit den historischen Kulturlandschaftselementen im Nördlinger Ries. In ihre Heimatstadt Nördlingen zurückgekehrt, machte sie sich bald selbstständig (www.geo-idea.de). Sie ist als Geopark-Ries-Führerin tätig, konzipierte die Radwegbeschilderung im Landkreis Donau-Ries und kümmert sich um das Thema Wanderwege im Ferienland Donau-Ries. Neben der Mitarbeit am Wanderführer Pfaffenwinkel sowie am Wanderbuch GeoWandern Münchner Umland hat sie den Wanderführer Rund um Augsburg verfasst.

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