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Tour 1411 - Macaion Climax: Höhepunkt der Biker-Lust am Gipfel des Gantkofel

· 1 Bewertung · Mountainbike · Trentino
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APT - Val di Non Verifizierter Partner 
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    Foto: APT Val di Non, APT - Val di Non
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    Foto: Traian Grigorian, APT - Val di Non
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    Foto: Traian Grigorian, APT - Val di Non
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    Foto: Alice Russolo, APT - Val di Non
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    Foto: Alice Russolo, APT - Val di Non
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    Foto: Alice Russolo, APT - Val di Non
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 25 20 15 10 5 km
Mehr Panorama geht nicht: Die Aussicht vom Gantkofel über Etschtal, Südtiroler Weinstraße und Dolomiten ist spektakulär. Und die Singletrails am Kamm sind es auch.
mittel
Strecke 28,9 km
4:00 h
980 hm
980 hm
Der konditionelle und fahrtechnische Anspruch dieser Tour im Nordosten des Nonstales sind hoch, aber das Panorama vom Monte Macaion (Gantkofel) entschädigt für jeden verflossenen Schweißtropfen. Ist für die knapp 13 km lange Auffahrt ab Fondo noch Kraft, Ausdauer und Durchhaltevermögen gefragt, so schlägt auf dem Mendelkamm die Stunde der Freunde fahrtechnisch kniffliger Singletrails. Schwierigkeitsgrad der Trails bis S2 erfordert sichere Fahrtechnik, kurze Abschnitte können S3 betragen.

Autorentipp

Da es eine erste Einkehrmöglichkeit erst wieder in den Regole di Malosco gibt, sollte man ausreichend zu Trinken und eine Brotzeit mitnehmen. Schöner Rastplatz am Bergner Kreuz.
Profilbild von APT Val di Non
Autor
APT Val di Non
Aktualisierung: 24.10.2018
Schwierigkeit
S2 mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gipfel des Gantokels, 1.862 m
Tiefster Punkt
Fondo, 977 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Auf den schmalen Pfaden entlang des Mendelkamms geht Sicherheit vor. Die Bergflanke ist teilweise sehr abschüssig. Bitte keine Spuren hinterlassen, niemanden und auch nicht sich selbst gefährden und Wanderern immer den Vortritt lassen.

Da sich die Bedingungen im Naturraum sehr schnell ändern können und von Naturphänomenen und Wetterumständen beeinflusst sind, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass keine Garantie für die Aktualität der Inhalte übernommen werden kann. Deshalb hole dir bitte bevor du zur Tour aufbrichst die aktuellen Infos bei deinem Gastgeber, einem Hüttenwirt, einem Bergführer, bei den Besucherzentren der Naturparke oder im örtlichen Tourismusverein.

Start

Fondo (984 m)
Koordinaten:
DG
46.439883, 11.136009
GMS
46°26'23.6"N 11°08'09.6"E
UTM
32T 664078 5145140
w3w 
///komme.weltall.geht

Ziel

Gipfel des Gantkofel

Wegbeschreibung

Von der Ortsmitte in Fondo (bei der Gemeindeverwaltung) geht es zunächst ansteigend auf der Via San Martino vorbei an der gleichnamigen Kirche ortsauswärts Richtung Paßstrasse zum Gampenpass. Diese wird nur gequert und man erreicht nach kurzer Abfahrt den smaragdgrün funkelnden See Lago Smeraldo. Man folgt der nur mäßig ansteigenden Straße taleinwärts, passiert das Eisstadion und gelangt nach 2,5 km an eine erste auffällige Kreuzung, wo man halblinks der Wegweisung Richtung Malga di Fondo auf nunmehr steiler werdenden Schotterstraße folgt. Bei km 7,5 erreicht man eine Kreuzung, wo es linkerhand zur Malga di Fondo ginge, wir aber fahren weiter geradeaus Richtung Monte Macaion (Gantkofel). Langsam aber sicher und mit wechselnden Steigungen schrauben wir uns höher und erreichen nach 12 km eine auffällige Kreuzung bei der loc. Muri, auf 1780 m Höhe gelegen. Nun müssen wir uns nach links wenden, also in nordöstliche Richtung und erreichen nach kurzer Auffahrt den Gipfel des Gantkofel (Monte Macaion; km 12,9). Die Verschnaufpause bei diesem herrlichen Panorama hat man sich redlich verdient.

Der Weiterweg führt nun in südliche Richtung, wobei wir die ersten 700 Meter auf der Anfahrtsstrecke zurücklegen und erst dann links auf einen ansteigenden Wiesenpfad (km 13,7) abzweigen. Nach kurzer Schiebepassage (km 13,8) mündet dieser in den Kammweg Sentiero 500, dem wir nun für die nächsten 500 m durch die Senke „Groa Scharte“ wieder hinauf auf eine grasige Anhöhe (km 14,3) folgen. Man verlässt den Fahrweg sofort wieder ostwärts Richtung Kamm, wobei man auf den Wegverlauf achten sollte. Der Pfad verläuft nun über das Bergner Kreuz (km 15,4) und die Kematscharte (km 15,6) immer am Kamm entlang südwärts, wobei wichtig zu erwähnen wäre, dass in diesem Bereich nirgendwo der offiziell ausgeschilderte Wanderweg 500 berührt wird. Die Pfade, die unsere Tour benutzt, sind teils in keiner Karte verzeichnet. Bei km 17,6 kreuzen wir den von der Prinzhütte kommenden und linkerhand nach Südtirol abfallenden „Neuen Weg“, ignorieren diese Abzweiger aber. Im stetigen Zickzack und immer auf Pfaden geht es zum kuriosen Zeltbiwak „Alpele“ und wir erreichen bei km 18,9, nun wieder auf dem WW500, die auffällige Furglauer Scharte (La Forcolana). Da der Weiterweg in südliche Richtung zum Monte Penegal zu steil zum fahren wäre, wenden wir uns nun nach Westen zu und erreichen auf Forststrasse die Regole di Malosco (km 22,9). Wir passieren das Rifugio Regole und fahren auf Teerstraße etwa 1 km ab, bis wir in der Linkskurve auf den Bildstock Capitello di Sant’Antonio (km 23,9) stoßen. Zu Fuß geht es hier wenige hohe Stufen hinab, ehe ein schöner Singletrail in der steilen Bergflanke Richtung Malosco führt (WW508, Sentiero Italia). Bei den ersten Häusern (km 25,4) wenden wir uns rechts der Casa Alpina Stimmatini zu. Man umfährt das Gebäude linkerhand und gelangt an dessen Rückseite erneut auf einen spaßigen Singletrail, diesmal flach im Wald dahinführend. Wo der Pfad auf eine Forststraße stößt (km 25,8) wenden wir uns nach links. Aus dem Wald herausgekommen (km 26,1) wenden wir uns rechterhand über offene, grasige Weiden und Landwirtschaftsfläche wieder dem Waldrand zu (km 26,5), wo der Spitzkehrentrail Val del Lisso hinunter zum Lago Smeraldo (km 27,0) beginnt. Wir folgen dem Seeufer südseitig auf einem schmalen Wanderweg (Vorsicht: viele Fußgänger!), weichen kurz auf die Straße aus, um das Ausflugsgasthaus straßenseitig zu umfahren (km 27,4) und biegen sofort danach links in einen steilen, bergab führenden Pfad, der hinunter in die Schlucht des Canyon Rio Sass führt. Hier tauchen wir in eine surreal anmutende Welt ein und passieren entlang eines munter plätschernden Bächleins eine sehenswerte historische Mühle, ehe wir bei den ersten Häusern von Fondo wieder aus dieser „Herr der Ringe“-Unterwelt ausgespuckt werden. Noch ein paar Pedalumdrehungen bergauf und man hat den Ausgangspunkt der Tour erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von der Brennerautobahn A22 an der Ausfahrt Trento Nord ausfahren und auf der SS43 Richtung Val di Non fahren. In Dermulo die Beschilderung nach Fondo / Mendelpass / Bozen folgen auf der SS43dir zum Ortszentrum Fondo folgen.

Parken

Freier Parkplatz an der Kreuzung mit der Straße, die nach dem Smeraldosee fährt.

Koordinaten

DG
46.439883, 11.136009
GMS
46°26'23.6"N 11°08'09.6"E
UTM
32T 664078 5145140
w3w 
///komme.weltall.geht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

4Land Val di Non Topographische Karte, Nr. 155

Ausrüstung

Um in den vollen Genuss der Singletrails zu kommen, empfehlen wir ein vollgefedertes MTB der Kategorie Trail/Allmountain. Protektoren schaden sicher nicht.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(1)
Matthias
25.07.2018 · Community
Mega tolle Tour. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Der Aufstieg ist zwar lang, erfordert aber keine technisches Geschick. Die Trails sind meiner Meinung nach höchstens S2. Ein paar Steine und Wurzeln, schmale Trails, aber keine großen Absätze oder Trial Stellen zu bewältigen. Die Spitzkehren am Schluss sind eng aber noch fahrbar. Hinterrad versetzen sieht aber sicher schicker aus. Die Aussicht von den beiden Gipfelkreuzen ist der Wahnsinn. Ich rate zur Nutzung eines GPS da die Wege zum Teil recht verborgen sind und man sonst nur am suchen oder nachlesen ist.
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Bild 1
Foto: Matthias, Community
Bild 2
Foto: Matthias, Community

Fotos von anderen

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Bild 2

Bewertung
Schwierigkeit
S2 mittel
Strecke
28,9 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
980 hm
Abstieg
980 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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