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Mountainbike empfohlene Tour

Tour 1444 – Bear No Fear: Auf den Spuren der Bären

· 1 Bewertung · Mountainbike · Val di Non
Verantwortlich für diesen Inhalt
APT - Val di Non Verifizierter Partner 
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    Foto: Silvia Gentilini, APT - Val di Non
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    Foto: Silvia Gentilini, APT - Val di Non
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    Foto: Silvia Gentilini, APT - Val di Non
m 800 700 600 500 400 300 200 100 20 15 10 5 km
Eine kurze Trailrunde im Reiche von Meister Petz zwischen Brenta, Paganella und Val di Non mit der Möglichkeit, einen Wildpark zu besuchen.
leicht
Strecke 22,9 km
3:00 h
650 hm
650 hm
Ob man auf dieser kurzen Runde einen echten Bären in freier Wildbahn leibhaftig zu sehen bekommt, wird von Glück oder Zufall abhängen - ganz ausgeschlossen ist es aber nicht. Mit Garantie einen zu Gesicht bekommen wird man hingegen im Bärengehege von Spormaggiore, zu dem unser Tourenvorschlag zunächst führt. Von Sporminore führt die neuerdings als „Via Imperiale“ ausgeschilderte Fernwanderstrecke entlang der Brentaflanke auf teils spaßigen Flowtrails vorbei am Castel Sporo und der Höhle Bus dela Spia ins Tal des Wildbachs Torrente Sporeggio. Während der Fluss sich einen Ausgang durch die Schlucht über Maso Milano bis nach La Rocchetta gegraben hat, müssen Biker erstmal wieder bergauf. Über Le Seghe geht es in den Ortskern von Spormaggiore, wo das Wildgehege auch schon gut ausgeschildert ist. Eine Abfahrt nach Maso Milano und die Wiederauffahrt über Campodenno komplettieren die abwechslungsreiche Runde, die kaum Flachstücke aufweist.

Autorentipp

Profilbild von APT Val di Non
Autor
APT Val di Non
Aktualisierung: 13.11.2019
Schwierigkeit
S1 leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
670 m
Tiefster Punkt
261 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Parco Faunistico di Spormaggiore
AGRITUR SANDRO

Sicherheitshinweise

Wanderer haben Vorrang auf den teils schmalen Wegen der “Via Imperiale” zwischen Sporminore und Le Seghe. Sinnvoll mag auch eine „Bärenklingel“ sein: das ist eine kleine Schelle, die an den Vorbau gehängt wird und die während der Fahrt ein Glockengeräusch von sich gibt. Bei Nicht-Bedarf kann man sie abstellen.

Da sich die Bedingungen im Naturraum sehr schnell ändern können und von Naturphänomenen und Wetterumständen beeinflusst sind, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass keine Garantie für die Aktualität der Inhalte übernommen werden kann. Deshalb hole dir bitte bevor du zur Tour aufbrichst die aktuellen Infos bei deinem Gastgeber, einem Hüttenwirt, einem Bergführer, bei den Besucherzentren der Naturparke oder im örtlichen Tourismusverein.

Weitere Infos und Links

Typ: XC = Crosscountry

Start

Sporminore (544 m)
Koordinaten:
DD
46.237917, 11.029133
GMS
46°14'16.5"N 11°01'44.9"E
UTM
32T 656444 5122483
w3w 
///komische.benötigt.stehende

Ziel

Sporminore

Wegbeschreibung

Wir starten in Sporminore oberhalb der Kirche und folgen der „Via Imperiale“ vorbei am Supermarkt in südliche Richtung. Auf der Via Castel Sporo passieren wir durch die Apfelplantagen den Helikopterlandeplatz und sehen schon bald die Ruine der Burg Castel Sporo vor uns. Kurz darauf passieren wir die Höhle Bus de la Spia auf der rechten Seite und gelangen an eine Weggabelung. Hier müssen wir links abbiegen. Der Schotterweg fällt alsbald sehr steil ab und wird schon bald zum Singletrail, der hoch über dem Talboden in südliche Richtung verläuft. In flotter Fahrt abwärts erreicht man das Tal des Wildbachs Torrente Sporreggio, wo rechterhand die steile Auffahrt nach Andalo beginnt. Wir aber wenden uns links der Ortschaft Spormaggiore zu. Über Le Seghe erreichen wir das Ortszentrum, wo wir nach der Beschilderung zum „Parco Faunistico“ Ausschau halten. Der Wildpark befindet sich etwas oberhalb des Ortskerns in südöstlicher Richtung. Wer die Zeit mitbringt, sollte dem Gehege einen Besuch abstatten. Der Eintritt ins Gehege mit seinen Wölfen und Bären ist kostenlos für Gäste mit Trentino Card. Die Passage durch den Park Richtung Castel Belfort ist auch für Radfahrer erlaubt. Oberhalb des Parks folgt man dem Waldweg ein kurzes Stück und kehrt dann über Schotter und Waldpfade oberhalb des Geheges wieder zum Haupteingang zurück. Von da aus geht es wieder zurück (diesmal auf Schotter) Richtung Dorfmitte (außerhalb der Öffnungszeiten kann man sich die Auffahrt sparen und steuert gleich das Ortszentrum an).

Gleich zwei Supermärkte flankieren den großen Brunnen an der Piazza di Fiera. Wir wenden uns der Unterführung der Hauptstrasse Via Trento zu (bei der Schule und Turnhalle) und fahren bergab in die Apfelplantagen, die sich bis zum Gehöft Maso Tre Tini erstrecken. Hier muss man ein wenig achtgeben, im Gewirr der Bewirtschaftungssträßchen nicht den falschen zu erwischen, sonst landet man im Steilgelände in einer Sackgasse und muss den Rückweg antreten. Man mündet auf eine steile Bewirtschaftungsstraße, die uns rechts bergab zur Fischzucht Baita Marnara und in den Ort Maso Milano bringt. Dahinter stoßen wir auf die stark befahrene Staatsstraße durch das Nonstal, der wir für knapp 500 Meter nach links Richtung Crescino folgen müssen. Den ersten Abzweig (Abkürzung nach Sporminore) ignorieren wir, aber sobald wir links den Abzweig hinauf nach Campodenno sehen, biegen wir vorsichtig ab und verlassen die „statale SS43“. Kurz hinter Dercolo verzweigt sich die Straße und wir halten uns links (Richtung Lover). 300 m danach verlassen wir auch diese Straße rechterhand Richtung Campodenno. In den steilen Apfelplantagen könnte man im Grunde jede der Auffahrten nehmen – sie führen alle mehr oder weniger auf direktem, steilen Weg nach oben. Die angenehmsten Steigungen haben die öffentlichen Straßen zu bieten, während es auf den Bewirtschaftungswegen deutlich steiler zur Sache geht. In der Ortsmitte von Campodenno zweigen wir bei der Bar links ab und fahren auf der Hauptstraße über Lover zurück nach Sporminore. Wer sich den Asphalt sparen möchte und noch ein wenig Kräfte übrig hat, fährt anstattdessen an der Kreuzung in Campodenno hinauf bis zum Waldrand, wo man auf die „Dolomiti di Brenta Bike“-Trasse stößt. Dieser folgt man nun südwärts und über Waldwege und Trails geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von der Brennerautobahn A22 an der Ausfahrt Trento Nord ausfahren und auf der SS43 Richtung Val di Non fahren. Nach dem Rocchetta Tunnel links biegen und die Beschilderung nach Sporminore folgen.

Parken

Freier Parkplatz am Marktplatz von Sporminore.

Koordinaten

DD
46.237917, 11.029133
GMS
46°14'16.5"N 11°01'44.9"E
UTM
32T 656444 5122483
w3w 
///komische.benötigt.stehende
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

4Land Wanderkarte Val di Non Nr. 155

Ausrüstung

Ein normales MTB genügt. Für die teils steilen Abfahrten sind gute, funktionsfähige Bremsen notwendig.

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Bewertungen

4,0
(1)
Sonja Papacek 
22.09.2019 · Community
Wir sind dieser Tour am 21.9.19 exakt gefolgt. Ohne die App und die Offlinekarte allerdings, hätten wir den genauen Weg NIE gefunden!!! Und die Schwierigkeitsangabe "S1 leicht" ist absolut fehl am Platz. Ein normaler Leser könnte meinen dass die Tour auf Forstwegen mit keiner großen Steigung und keinem zu großen Gefälle wäre und für jeden Freizeitmountainbiker, vielleicht auch Familien eben „leicht“ zu bewältigen wäre. Jedoch braucht es, um diese extremen Gefälle auf schmalen Pfaden mit grobem, losem Schotter heil zu bewältigen unbedingt Downhillerfahrung und technisches Können. Für das lange Bergauffahren auf Asphaltstraßen braucht es auch eine gewisse Kondition. Auch die betonierten Wege zwischen den Weingärten waren mit Sand und Schotter bedeckt und extrem steil bergab. Wir haben unser Bike einige Male auf dieser Tour geschoben. Außerdem sollte man wirklich keine Angst vor Bären haben, denn die Tour wird ihrem Namen „Bear no fear“ absolut gerecht: Nach ca. 4 km im Wald, mussten wir eine Zwangspause einlegen, denn ca 30m vor uns stand uns plötzlich ein Bär im Weg. Zuerst ist er noch vor uns davongelaufen, nach wenigen Sekunden jedoch kam er neugierig zurück und beobachtete uns. Als er sich aufrichtete entschlossen wir uns umzukehren. Als dann allerdings 2 Mountainbiker genau aus der Richtung des Bären daherkamen, und erklärten, dass sie keinen Bär gesehen hatten, konnten wir die geplante Tour vorsichtig fortsetzen. Der Restaurantbesitzer bei der Fischerei erklärte dann, dass die Bären oft vorbeikommen, wegen des Fischgeruchs. Fazit: Wir bereuen es absolut nicht, die Tour gemacht zu haben, denn sie ist wirklich wunderschön, erlebnisreich und aussichtsreich. Nur die Klassifizierung S1 leicht stimmt nicht. Und es ist auch kein großer Zufall, dabei einem Bären zu begegnen!!!
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Gemacht am 21.09.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
S1 leicht
Strecke
22,9 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
650 hm
Abstieg
650 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit faunistische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
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