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Bergtour

Zeitloses Panorama: die Ponalestraße

· 11 Bewertungen · Bergtour · Ledro
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Consorzio per il Turismo della Valle di Ledro Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Die PonaleStraße
    / Die PonaleStraße
    Foto: APT Valle di Ledro, Consorzio per il Turismo della Valle di Ledro
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    Foto: Roberto Vuilleumier, Consorzio per il Turismo della Valle di Ledro
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    Foto: Fabrizio Novali, Consorzio per il Turismo della Valle di Ledro
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    Foto: APT Valle di Ledro, Consorzio per il Turismo della Valle di Ledro
  • / Valle di Ledro - Dive into the Nature
    Video: lagodiledro
0 150 300 450 600 m km 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4

Seit mehr als einem Jahrhundert begeistert die Ponale die Wanderer. Diese Route ist ideal für diejenigen, die einen schönen Spaziergang machen wollen, um die atemberaubende Sicht auf den Gardasee und die umliegenden Berge zu genießen. 

leicht
4,2 km
2:35 h
693 hm
377 hm

Die Straße beherrscht den nördlichen Gardasee und den Niedersarca. In der Ferne kann man den Berg Brione, zwischen Torbole und Riva, und den Berg Baldo sehen. Die Vegetation ist rar und mediterran. Sie besteht aus Zypressen und Steineichen, denen es gelungen ist, zwischen den Felsen zu züchten. 

 

Bevor der Tunnel 1990 geöffnet wurde, war die Ponalestraße die einzige Verbindung zwischen dem Ledrotal und Riva del Garda. Giacomo Cis, ein wohlhabender Händler aus Bezzecca, war der Erbauer und Geldgeber des Projekts. Er starb 1851, kurz vor der Eröffnung der Straße.

Der Bau begann 1848 und war 1851 zu Ende. Anfänglich wurden drei Tunnel ausgegraben. Vier mehr wurden in den folgenden Jahren gebaut. 1891 wurde die Straße zum ersten Mal für den Individualverkehr eröffnet. Dank der im Gestein ausgegraben Tunnel und der vielen überhängenden Kehren war die Ponale ein Meisterwerk des Ingenieurwesens.

Nachdem sie 1990 aufgegeben wurde, war die Straße in Reparatur befindlich. Sie wurde 2004 in einen Pfad umwandelt und wieder für die Allgemeinheit geöffnet. Der Weg ist dem Giacomo Cis gewidmet.

Autorentipp

Habsburgische Befestigungen

Die Ponalestraße war wesentlich, um Riva und den nördlichen Gardasee zu beherrschen. Das Gebiet war damals an der Grenze zwischen der Österreichisch-ungarischen Monarchie und dem Königreich Italien. Aufgrund des besonderen strategischen Wertes, wurde die Straße seit 1860 von Österreich-Ungarn befestigt.

Fort Teodosio wurde zu jener Zeit gebaut. Der Name leitet sich von der Entdeckung von Münzen aus der Zeit des Kaisers Theodosios ab. Das Fort wurde gebaut, um die Straße zu sperren. Der Hafen von Riva wurde von der Batterie Bellavista (oder della Madonnina) verteidigt. Sie liegt nur ein paar Meter über dem See. Die Befestigungen hinderten Garibaldi bei der Invasion von Trentino. Er wurde gezwungen, durch die Judicarien und das Ledrotal zu gehen.

Der Bau der Ponalesperre begann 1904. Sie gehörte zu dem Verteidigungsplan, der von der kaiserlichen und königlichen Armee in Trentino durchgeführt wurde. Die Sperre besteht aus vielen Tunnel, die im Gestein ausgegraben wurden. Sie erstreckt sich von dem siebenten Tunnel (wenn man von Riva kommt) bis zum See. Die Schießscharten und das Tor sind noch von der Straße sichtbar. Dank der Ponalesperre haltete Österreich-Ungarn die Beherrschung Rivas während des ganzen Krieges. Die Grabungen kamen nur 1918 zu Ende.

 

outdooractive.com User
Autor
APT Valle di Ledro
Aktualisierung: 19.04.2019

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
396 m
Tiefster Punkt
65 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Ponale Alto Belvedere

Sicherheitshinweise

Familien mit Kindern müssen besonders vorsichtig sein, wo es keine Bretterzäune gibt. Radfahrer müssen die Geschwindigkeit vermindern und auf die Fußgänger aufpassen. Der Weg ist nicht asphaltiert.

Da sich die Bedingungen im Naturraum sehr schnell ändern können und von Naturphänomenen und Wetterumständen beeinflusst sind, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass keine Garantie für die Aktualität der Inhalte übernommen werden kann. Deshalb hole dir bitte bevor du zur Tour aufbrichst die aktuellen Infos bei deinem Gastgeber, einem Hüttenwirt, einem Bergführer, bei den Besucherzentren der Naturparke oder im örtlichen Tourismusverein.

Weitere Infos und Links

Weiter Informationen über www.vallediledro.com

Wegbeschreibung

Nach Riva hinunter geht es auf dem Weg, der kurz vor dem Tunnel nach Pregasina losgeht. Sonst kann man durch den alten Tunnel laufen, der Riva del Garda mit dem Ledrotal verbindet. Die zwei Routen treffen sich kurz vor dem Cafè Ponale Alto Belvedere, wo man eine erregende Sicht auf den Ponalewasserfall genießen kann. Die Ponalestraße endet in Riva (Località Monte Oro), in der Nähe vom Wasserkraftwerk.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Trentino Trasporti

Anreise: Bus 214 Riva del Garda - Pregasina bivio
Rückkehr: Bus 214 Pregasina bivio - Riva del Garda

Zeitplan über Trentino Trasporti Esercizio

Anfahrt

Von der Brennerautobahn A22 an der Ausfahrt Rovereto Sud - Lago di Garda ausfahren. Der SS240 della Valle di Ledro bis zur Abzweigung nach Pregasina folgen.

Parken

Parkplatz bei der Abzweigung nach Pregasina.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,8
(11)
Federica Capitani
23.08.2019 · Community
la strada del Ponale è molto bella e suggestiva, quasi a strapiombo sul lago di Garda offre dei panorami mozzafiato. la strada si affronta facilmente e si arriva da lesignana a riva del Garda in poco tempo. Fatta di mattina la strada è per lo più al sole fatta eccezione per le gallerie. È molto frequentata dai ciclisti per cui è bene porre attenzione soprattutto se la si fa con il cane che va tenuto al guinzaglio corto.
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Gemacht am 22.08.2019
Foto: Federica Capitani, Community
Foto: Federica Capitani, Community
Foto: Federica Capitani, Community
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Bap Koller 
02.06.2018 · Community
...aber nur wenn man auch oben auf den Felsen am Larici sitzt 😉
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Anastasiia Vorobiova
20.05.2018 · Community
Sehr schöner Weg
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+ 7

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,2 km
Dauer
2:35 h
Aufstieg
693 hm
Abstieg
377 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich geologische Highlights Einkehrmöglichkeit familienfreundlich botanische Highlights kulturell / historisch Geheimtipp

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