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Klettersteig empfohlene Tour

Tofana di Rozes über Ferrata Giovanni Lipella

· 5 Bewertungen · Klettersteig · Dolomiten
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner 
  • Tofana di Rozes Südwand mit Zustiegsweg
    / Tofana di Rozes Südwand mit Zustiegsweg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Einstieg bei der Galleria del Castelletto
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Kriegsstollen
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Geröllwanderung zum Klettersteigbeginn
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / erste Felsstufen
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Einstiegs-Wände und Bänder
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Bandwanderung
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gestufte Wand
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / lange Bandquerung durch tiefe Schlucht
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Aufschwung
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Loch
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rastpunkt Tre Dita in Sicht
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Band zur zweiten Sektion des KS
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / gebänderte Nordwestwand
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Schmales Band unter dem Überhang
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ausstiegsstufe
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gipfelwanderweg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Tofana di Rozes
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gipfelblick zur Tofana di Mezzo
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Abstieg zum Rifugio Guillani
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 3500 3000 2500 2000 8 6 4 2 km Tofana di Rozes Rifugio Giussani Rifugio Dibona
Abwechslungsreiche Umrundung und Besteigung der Tofana di Rozes über einen gesamt recht langen und anstrengenden, klassischen Dolomitenklettersteig.
schwer
Strecke 9,2 km
8:00 h
1.400 hm
1.400 hm
Der Klettersteig ist in zwei Sektoren unterteilt, wobei mit dem mittelschweren ersten Abschnitt auch nur die Umrundung, mit dem schwereren zweiten Teil die Gipfelbesteigung möglich ist. Fantastischer Aussichts-3000er.

Autorentipp

Über den beschriebenen Abstiegsweg kann die Tofana di Rozes auch mittels einer anspruchsvollen Bergwanderung ohne Klettersteigpartien erstiegen werden. Dabei bietet sich das Rifugio Guissani als willkommener Zwischenstopp an.
Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 01.07.2021
Schwierigkeit
C/D schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Tofana di Rozes, 3.225 m
Tiefster Punkt
Rifugio Dibona, 2.080 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
1:30 h
Wandhöhe
800 m
Kletterlänge
4:00 h
Abstieg
2:30 h

Einkehrmöglichkeit

Rifugio Dibona
Rifugio Giussani

Sicherheitshinweise

konditionell fordernde Klettersteigrunde, die aber sehr gut gesichert ist. Ob für die Schneefelder Steigeisen notwendig sind, muss erfragt werden. An wettergünstigen Wochenenden ist mit Steinschlag durch viele Vordere zu rechnen.

Weitere Infos und Links

Einkehr im Rifugio Guisanni:   http://www.rifugiogiussani.com/de/  und Rifugio Dibona: http://www.rifugiodibona.com/ .

Start

Rifugio Dibona (2.098 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Tofana di Rozes

Wegbeschreibung

Zustieg: Wir wandern vom Rifugio Dibona westwärts bergan in Richtung Valon di Tofana. Bei der Wegverzweigung links am Weg 442 unter die Tofana Südwand. Entlang ihres Fußes weiter bis zu den ersten Versicherungen unter der Galleria del Castelletto.

Ferrata Lipella: Über die Einstiegswand (B) wird an Klammern und kurzen Leitern auf das Podest vor dem Tunneleingang hinaufgeklettert. Nun wird mit Stirnlampe der 300m lange, steile Kriegstunnel "Galleria del Castelletto" über Stufen seilgesichert 120HM steil durchstiegen (A). Am Ausgang wird eine Rampe (B) gut gestuft hinuntergeklettert. Notausstieg. Nun wird recht lange über Geröll und Blöcke zum eigentlichen Steigbeginn gewandert. Gestufter Fels (AB) führt auf ein Band, auf ihm links zu einer rinnenartigen Steilstufe (C). Gut gesichert erklettert man ein Band, das um eine Felsnase (AB) herum leicht fallend in eine tiefe kaminartige Schlucht (A) leitet. Das Band führt auf der Gegenseite wieder aus der Schlucht zu einer geneigten Wand (BC). Über eine ansteigende Wandquerung(Bc) erreichen wir ein breites Schuttband, das nach links auf die Felsnase "Tre Dita" führt. Notausstieg nach links zum Rifugio Guissani. Wir wandern nach rechts auf einem Geröllband zu den nächsten Sicherungen. Eine kurze Steilstufe (BC), dann etwas leichter über Schrofen (AB),  eine weitere Steilstufe (BC) führt uns auf ein Band am Fuß der Ausstiegswand (C). Im Zickzack wird sie steil bis zu einem Band unter dem Wandüberhang hinaufgeklettert. Am schmalen Band kurz rechts zu einer  Wandstufe (BC), die auf das Ausstiegsband (A) leitet. Auf einem Geröllpfad wandern wir bis zur Einmündung in den Normalweg vom Rifugio Guissani. Über Schutt und Geröll und wenige leichte Schrofenstufen erreichen wir den aussichtsreichen Gipfel der Tofana di Rozes mit Eisenkreuz.

Abstieg: Über den breiten Nordrücken geht es am Normalweg bis zur Abzweigung, hier rechts am Hauptweg in die felsige Nordostflanke. In ihr können sich lange Altschneefelder halten. Über Felsbänder, kleine Rinne, Felsplatten, Schrofenstufen, Firn (Eis) und Geröll führt der Pfad an den Felsnadeln der Punta Marietta vorbei in die Felssturzzone mit großen Blöcken hinunter. Durch das Blocklabyrinth ist schnell das Rifugio Guissani in der Forcella Fontana erreicht. Nun wandern wir auf einem gut präparierten Wanderweg (403) durch das breite, aber steile Valon di Tofana in weiten Kehren zurück zum Rifugio Dibona.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Aus Osttirol über Sillian und vom Brenner über Bruneck nach Toblach, hier südwärts über Schluderbach nach Cortina d'Ampezzo. Nun westwärts Richtung Falzaregopass, auf 1700m rechts in die schmale Almstraße zum Rifugio Dibona abbiegen und bis zur Hütte hinauffahren.

Parken

Parkplatz beim Rifugio Dibona.

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco 03: Cortina d'Ampezzo

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Klettersteigset, Helm, Stirnlampe, evtl. Steigeisen.

Fragen & Antworten

Frage von Stefan Golasch · 24.08.2019 · Community
Wie gestaltet sich die Anreise per PKW? Gebührenhöhe Parkplatz. Fährt ein Bus?
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Antwort von Dieter Kuhn  · 25.08.2019 · Community
Anreise per Auto ist möglich, Weg ist allerdings schmal und Belag Schotter. Parkplatzgebühren wurden vor zwei Jahren nicht erhoben. Anreise mit Bus ist nicht so gut, da die Strecke von der Hauptstraße bis zum Ausgangspunkt Rifugio Dibona lang und viele Höhenmeter beinhaltet

Bewertungen

4,8
(5)
Sascha Winkler 
Sehr schöner und langer Klettersteig. Wir haben dann beim Rif. Giussani geschlafen und sind am nächsten Tag über den Ferrata Olivieri (aufstieg zum Klettersteig über das Schotterkar, mit Einstieg nach Punta Ana) auf die Tofana die Mezzo aufgestiegen. Kann man sehr gut kombinieren.
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Gemacht am 28.07.2018
Dieter Kuhn 
19.09.2016 · Community
Nach ca. 10 Jahren zum 2. Mal gemacht, die Tour ist einfach grandios und hat auch nach 10 Jahren nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Allerdings haben wir uns dieses mal den Restanstieg zum Gipfel geschenkt. Dieser Restanstieg verläuft in Pfaden über den Geröllschutt bis zur Spitze. Nach meiner Meinung nicht wirklich lohnend, außer man will unbedingt auf dem Gipfel stehen. Klettersteig ist sehr gut gesichert, der zweite, obere Teil verlangt schon gewisse Armkraft. Zudem ist an manchen Stellen der Fels und das Stahlseil durch herabströmendes Wasser rutschig. Aufpassen!
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Gemacht am 12.09.2016
Rainer Brinkers
28.10.2015 · Community
Unvergesseliche Toure. Haben sie 2 mal gemacht, jedoch nie bis zum Gipfel. Erste Tour war Zufall ( Verlaufen) und beim zweiten anlauf lag Schnee :-((.
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Gemacht am 08.09.2015
Mit Schnee und Eis
Foto: Rainer Brinkers, Community
Einige schwierige Passagen.
Foto: Rainer Brinkers, Community
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Fotos von anderen

Giovani Lipella topo
G. Lippela Übersicht 1
G. lippela-übersicht 02
Mit Schnee und Eis
+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
C/D schwer
Strecke
9,2 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.400 hm
Abstieg
1.400 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour durchgehend seilgesichert klassischer Klettersteig

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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