Tour hierher planen Tour kopieren
Skitour empfohlene Tour

Skitransalp – vom Gardasee zum Staffelsee

Skitour · Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val Rendena
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Am Passo Gavia.
    / Am Passo Gavia.
    Foto: Bernd Ritschel, Outdooractive Redaktion
  • / Oft ging es nicht auf Ski, sondern nur zu Fuß oder auf Steigeisen voran.
    Foto: Bernd Ritschel, Outdooractive Redaktion
  • / Endlich - die Hütte.
    Foto: Bernd Ritschel, Outdooractive Redaktion
  • / Schwerstarbeit am Tiefenbachjoch, Ötztaler Alpen.
    Foto: Bernd Ritschel, Outdooractive Redaktion
  • / Care Alto.
    Foto: Bernd Ritschel, Outdooractive Redaktion
  • / Der letzte Sonnenaufgang der Tour am Hörnle.
    Foto: Bernd Ritschel, Outdooractive Redaktion
  • / Müde, aber unglaublich stolz: Bernd Ritschel, Christian Schneeweiß, Andi Pöll, Christian Speer.
    Foto: Bernd Ritschel, Outdooractive Redaktion
m 4000 3000 2000 1000 300 250 200 150 100 50 km Marktplatz Ponte di Legno Pfarrkirche Unterammergau Casatihütte Gavia Pass Rotmoossattel Eibseeblick
Mit Tourenski geht es über die breiteste Stelle der Alpen. Die Eckdaten: 17 Tage on tour, 320 km, 20.000 Höhenmeter versprechen eine Transalp-Tour der besonderen Art.
schwer
Strecke 316,5 km
140:00 h
18.316 hm
18.289 hm

Organisiert und fotografiert von Bernd Ritschel
Beschrieben von Christian Schneeweiß
GPS-Daten von Andi Pöll
Vierter Teilnehmer: Christian Speer


1. Tag: Per Auto von Kochel am See (599 m) nach Riva am Gardasee (66 m) + weiter nach Campi (Startpunkt 750 m) - Rifugio Nino Pernici (al Bocca di Trat; 1600 m, 4,5 km, 850 Hm Aufstieg, 3,5 Std.).

2. Tag: Rifugio Nino Pernici (1600 m) – Valle dei Concei (820 m) – Pozza di Cadria (1950 m) - Lardaro im Valle Giudicarie (732 m, 1200 Hm Aufstieg, 19 km, 8,5 Std. + Warte- und Ruhe-/Esspausen). Per Bus zum Hauptort Tione di Trento (637 m).

3. Tag: von Tione di Trento (637 m) per Taxi zu Ausgangspunkt oberhalb Spiazzo im Val di Borzago (hier 710 m) - Rifugio Carè Alto (2459 m, ca. 1800 Hm Aufstieg, 10 km, 8 Std. + Ruhe-/Esspausen).

4. Tag: Rif. Carè Alto (2459 m) – Carè Alto (3462 m) – Passo di Cavento (3191 m) - Rifugio ai Caduti dell’ Adamello (3040 m, 1300 Hm Aufstieg, 11 km, 8 Std. + Ruhe-/Esspausen)

5. Tag: Rifugio ai Caduti dell’ Adamello (3040 m) – Monte Adamello (3554 m) – retour Gletscherboden (3050 m) - Passo Venezia (3226 m) – Ponte di Legno im Val Camonica (1257 m, 800 Hm Aufstieg, 23 km, 6,5 Std. + Ruhe-/Esspausen).

6. Tag: Ruhetag Ponte di Legno

7. Tag: Von Ponte di Legno per Auto ins Valle delle Messi (P ca. 1600 m) – Passo di Gavia/Rif. Gonetta (2618 m) – Santa Caterina Valfurva (1738 m) - Rifugio Cesare Branca (2493 m, 1900 Hm Aufstieg, 20 km, 10 Std. + Ruhe-/Esspausen).

8. Tag: Brancahütte (2493 m) – Casatihütte (3269 m) – Suldenspitze (3376 m) – Sulden-St. Gertraud (1844 m, 1250 Hm Aufstieg, 15 km, 7 Std. + Ruhe-/Esspausen) – per Taxi via Vinschgau zum Almhotel Glieshof im Matschertal (1807 m).

9. Tag: Almhotel Glieshof im Matschertal (1807 m) – namenloses Joch (3349 m; normalerweise Hintereisjoch, 3469 m) südlich der Inneren Quellspitze – Hochjochhospiz (2412 m, 1650 Hm Aufstieg, 20 km, 8,5 Std. + Ruhe-/Esspausen).

10. Tag: Hochjochhospiz (2412 m) – Mittlere Guslarspitze (3128 m) – Vernagthütte alias Würzburger Haus (2755 m, 750 Hm Aufstieg, 4 km, 4 Std. + Wartepausen).

11. Tag: Vernagthütte (2755 m) zur Brücke (2600 m) – Brochkogeljoch (3423 m) – Taschachferner (3080 m) zu Mittelbergjoch (3166 m) – Mittelbergferner (2750 m) Seilbahnbergstation am Tiefenbachjoch (3234 m; Ausweich-Übergang) – Gaislachkogelbahn-Talstation in Sölden (1486 m, 1400 Hm Aufstieg, 22 km, 8 Std. + Ruhe-/Esspausen). Per Auto nach Längenfeld (1180 m).

12. Tag: Ruhetag Längenfeld

13. Tag: Von Längenfeld (1180 m) per Auto nach Winnebach (1691 m) – Zwieselbachjoch (2868 m) – Guben-Schweinfurter Hütte (2028 m, 1200 Hm Aufstieg, 11 km, 6 Std. + Warte- und Ruhe-/Esspausen).

14. Tag: Guben-Schweinfurter Hütte (2028 m) – Finstertaler Scharte (2777 m) – Kühtai (2017 m) – Pirchkogel (2828 m) – Stams im Inntal (672 m, 1580 Hm Aufstieg, 20 km, 9 Std. + Ruhe-/Esspausen) – per Auto nach Mieming-Aschland zum Aschlandhof (1115 m).

15. Tag: Aschlandhof (1115 m) – Marienbergjoch (1789 m) – Ehrwald (994 m) – Törlen (1490 m) – Eibsee (970 m) – Loisachtal (800 m, 1370 Hm Aufstieg, 27 km, 11 Std. + 3 Ruhe-/Trocknungs-/Esspausen) – kurze Autofahrt zur Ferienwohnung Schmöger Hubert in Untergrainau (735 m).

16. Tag: Per Taxi zum Parkplatz an der Ochsenhütte (820 m) – Rotmoossattel (1067 m) – Oberammergau (980 m) – Ferienwohnung in Unterammergau (836 m, 400 Hm, 24 km, 7,5 Std. + Ruhe-/Esspausen).

17. Tag: Unterammergau (836 m) – Mittleres Hörnle (1496 m) – Talstation Hörnlebahn in Bad Kohlgrub (910 m, 670 Hm, 5 km, 3 Std. + lange Wartepause) – per Auto in Ort (828 m) + anderes Auto am Staffelsee nach Kochel am See (599 m).

Profilbild von Christian Schneeweiß/Andi Pöll /
Autor
Christian Schneeweiß/Andi Pöll /
Aktualisierung: 22.03.2017
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.487 m
Tiefster Punkt
637 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Dieser Skitransalp ist sehr anspruchsvoll und erfordert eine sorgfältige Planung. Er lässt sich aber auch in Teilen der acht durchquerten Gebirgsgruppen durchführen. Voraussetzungen sind Orientierungsfähigkeit und Umgang mit Orientierungsmittel, Flexibilität der Routenwahl, Beurteilung der Lawinengefahr und der Spaltensituation sowie gute Kondition mit schwerem Gepäck, sicherer Aufstieg mit Harscheisen (und Steigeisen) und sicheres Abfahren.

Lawinenlageberichte berücksichtigen! Zur Beachtung: Beim angegebenen GPS-Track handelt es sich lediglich um einen Vorschlag. Er bildet die hier beschriebene Route ab, hat aber an manchen Stellen nur skizzenhaften Charakter. Abhängig vom eigenen Risikomanagement können entsprechende Witterungsverhältnisse und Schneekonditionen Änderungen am Routenverlauf notwendig machen! Nur für sehr erfahrene Tourengänger mit fundierten Kenntnissen in Steig-, Seil- und Sicherungstechnik!

 

Weitere Infos und Links

Lawinenwarndienste:

Österreich: www.lawine.at
Deutschland: www.lawinenwarndienst.bayern.de
Italien: www.provinz.bz.it/lawinen

Alpenvereine:

Italien/Südtirol: www.alpenverein.it
Deutschland: www.alpenverein.de
Österreich: www.alpenverein.at

Start

Campi/Riva del Garda (815 m)
Koordinaten:
DD
46.097459, 10.726012
GMS
46°05'50.9"N 10°43'33.6"E
UTM
32T 633413 5106324
w3w 
///mitgift.säule.skizze

Ziel

Bad Kohlgrub/Staffelsee

Wegbeschreibung

Route vom Gardasee (Campi) zum Staffelsee (Bad Kohlgrub)
Varianten sind kursiv gekennzeichnet und teils sinnvoller

1. Tag: Am Nachmittag mit dem Auto von Riva über Tenno hoch Richtung Lago di Tenno, an T-Kreuzung (Bushaltestelle, Campingplatz) links nach Campi und der Beschilderung „Rif. Nino Pernici“ folgend hoch bis zum Abzweig des Wanderwegs. Ausgangspunkt ca. 750 m. Rechts des Torrente Gamella auf einem Karrenweg nordwestwärts im Niederwald talauf (umgebogene oder -gefallene Bäumlein) zu einer Almfläche (Malga Grassi, 1056 m) mit von rechts kommendem, geräumtem Fahrweg und Parkplatz. Hierher auch auf diesem Fahrweg, der am Ausgangspunkt scharf rechts hochführt. Linkshaltend über die Fläche und auf einem Fahrweg (evtl. Schneeschuhspuren) gerade hinauf mit einer neuen Rechts-Linksschleife zur verlassenen Malga Dosso Fiori. Ansteigende Querung zum Sattel Bocca di Trat (1581 m) und links weiter dem Rifugio Nino Pernici (al Bocca di Trat; 1600 m, 4,5 km, 850 Hm, 3 bis 3,5 Std.).

Enger Winterraum mit 6 Schlafplätzen und Vordach für die Skier, aber keiner Kochgelegenheit, außer auf einigen Hockern.
Info: Ingarda Trentino Azienda per il Turismo, Largo Medaglie d’Oro al Valor Militare, 5, I-38066 Riva del Garda (TN), Tel: 0039/ 0464/ 554444, info@gardatrentino.it, www.gardatrentino.it/de/gardasee


2. Tag: Nach Rückquerung zur Bocca di Trat Abfahrt kurz auf dem Fahrweg südwestwärts Richtung Val dei Vai, rechts grob dem unsichtbaren Sommerweg folgend westwärts hinab ins Val Sorda und rechts zu einem Fahrweg und in ein Nebentälchen (ca. 1200 m; man kann auf dem Fahrweg links zur Variante queren). Bis hier weitständiger Hochwald, ab hier enger Niederwald. Kurz gerade hinab, Rechtsquerung zum Weg und rechtshaltend durch einen steilen Wald hinab zu einer Freifläche. Auf einer Loipe talab, dann zu Fuß auf einem Fahrweg links ins Valle dei Concei und kurz südwärts talaus, bis nach Westen das Val dei Molini abzweigt (820 m).
Hierher bequemer durch Weiterfahrt auf dem Fahrweg Richtung Val dei Vai und auf diesem hinab (Vorsicht Abzweige!) nach Lenzumo (788 m). Zu Fuß nordwärts auf einem Sträßchen talein zum Val dei Molini. Die Fraktion Lenzumo der Gemeinde Concei ist von Riva über den Lago di Ledro sogar per Bus erreichbar und bildet für Skitransalper einen sinnvolleren Ausgangspunkt als Campi. Leider konnte nicht eruiert werden, ob der logische Übergang durchs Valle dei Concei nach Tione via Bocca del Usso (1878 m) und Val Gavardina nach Bondo im Winter eine sinnvolle Option ist, da die hinführenden Täler eng und die Hänge unter dem Pass so lawinengefährdet und steil erschienen, dass wir uns für den Umweg über das Val dei Molini mit Skitourenroute entschieden. Auf einem Fahrweg mit Rastplatz im Val dei Molini westwärts zu Fuß im Hochwald teils steil hinauf (Schneepassagen), dann auf Skiern zu geneigten Almflächen und dem idyllischen Sattel-Absatz der Malga Vies (1556 m) mit beschilderter Wegverzweigung. Rechts (nordwestwärts) hinauf Richtung Malga Cadria und in ansteigender, mitunter lawinengefährdeter Linksquerung zu einem markanten Felsband, das je nach Verhältnissen auf Skiern oder zu Fuß begangen wird. Dahinter rechts durch ein Tälchen zu einem weiten Hochtal (rechts Skitour zum Monte Cadria, 2254 m), das westwärts zu seinem abrupten Ende (Steilhänge, Abbrüche) hinter der Seesenke des Pozza di Cadria verfolgt wird (ca. 1950 m). Mittagspause.
Rechts kurze Abfahrtsquerung am steilen Hang (evtl. Lawinengefahr) zu einem steilen Rücken (ein laut Karte angeblich ausgebauter Weg ist nicht erkennbar). Etwas abwärts und via kurzer Steilrinne in ein etwas weniger steiles Tälchen (Lawinengefahr von oben). Linkshaltend hinab und westwärts genussvoll abschwingen zum Beginn eines Fahrwegs, der links wegführt. Auf diesem in Serpentinen abwärts zur Alm Malga Ringia und auf dem weiterführenden Fahrweg wieder links abwärts. Bei einer Verzweigung links weiter und abschließend flach zum Dorf Deserta (1143 m), wo ein Teersträßchen beginnt. Auf diesem, bei Abzweigungen immer rechts haltend hinuntergehen über den Rio Sadacla (1059m). Hierher wohl besser an der Verzweigung unterhalb der Malga Ringia rechts. Insgesamt ca. 7,5 km zu Fuß nach Lardaro in den Valli Giudicarie (732 m, 1200 Hm, 19 km, 7,5 bis 8,5 Std. ab Rif. Nino Pernici). Per Bus oder Taxi zum Hauptort Tione di Trento (637 m).

Übernachtung z.B. im Hotel Roma am Busbahnhof, Essen z.B. im guten Ristorante Pellegrino.
Taxi (mit Ski-/ Biketransport): Ingoviaggi (Giulio Bonomi), fraz. Verdesina 51, I-38080 Villa Rendena (Trento), Tel. 0039/0465/323113, Mobil /339/8022936, www.ingoviaggi.com
Info: Consorcio Turistico Giudicarie Centrali, Via Damiano Chiesa 3, ??? Tione di Trento, Tel: 0465/323090, info@visitgiudicarie.it, www.valligiudicarie.it


3. Tag: Taxifahrt durchs obere Sarcatal Richtung Madonna di Campiglio nach Spiazzo, Fraktion Borzago (643 m), und kurze Auffahrt bis Sperre (ca. 710 m). Normalerweise lässt sich bis auf 1000 m oder bis Ende des Teersträßchens auf 1097 m ins Val di Borzago einfahren. Auf der Straße ins Tal zu Fuß, oberhalb 1000 m auf Skiern westwärts einwärts zu den Case di Fe. Gerade auf einem Fahrweg mit Schneekatzenspur am Rio Bedu di Pelugo talein, an einer Verzweigung kurz rechtshaltend hinauf (statt Lichtung links) und weiter talein zur Materialseilbahn des Rifugio Carè Alto (1450 m) an der verfallenen Malga Coel di Pelugo. Zur Umgehung einer Bachklamm kurz am Waldrand weiter, rechts ein Tälchen hinauf und linkshaltend durch Fichtenwald (evtl. besser wie Sommerweg am Waldrand bis 1550 m) und über Felsblöcke mühsam zu einer Freifläche (bis hier Wegführung unklar; ab hier Lawinengefahr von oben), die man auf 1650 m nach links (nordwestwärts) über eine Schneise (markierter Baum), also den wiederentdeckten Weg verlässt. Durch diese zu den Freiflächen des oberen Tals, rechtsseitig talauf und links über den zugeschneiten Bach unter einen Steilrücken zwischen zwei breiten, lawinengefährdeten Steilrinnen. Am besten wohl die anfangs flankenartige rechte westwärts hinauf, bis man links auf den oberen Rücken queren sollte. Über diesen kurz hinauf, bis man die linke Rinne südwärts queren und unter Felsen rechtshaltend abwärts rutschen kann zu einem Absatz (ca. 1940 m). Mittagspause. Über weite Hänge anfangs südwestwärts aufwärts, west- bis nordwestwärts entlang einem buckligen Rücken hinauf und nordwärts (Lawinengefahr) weiter zum Rifugio Carè Alto (2459 m, ca. 1800 Hm, 10 km, 7 bis 8 Std.).

Hütte mit erhöhtem Winterraum (kann nicht zuschneien), balkengeschützter Tür und 8 Schlafplätzen, aber keiner Kochgelegenheit außer einem Tisch; evtl. Schmelzwasser vom Dach.
Info: Parco Naturale Adamello-Brenta, Tel. 0039/0465/804637, www.parcoadamellobrenta.tn.it

4. Tag: Ca. 40 Hm über der Hütte hinauf und rechts eine markante breite Rinne ca. 100 Hm ostwärts sehr steil hinab. Links (westnordwestwärts) auf einen steilen Moränenrücken, über diesen und einen weiteren aufwärts Richtung Carè Alto und vor dem Gletscherkessel der Vedrette di Niscli mit Riesenloch kurz rechts in ein Tälchen abrutschen (ca. 2640 m) unter einen markanten, sehr steil erscheinenden Ostsüdostrücken. Über den doch nicht so steilen Rücken (überwiegend gerader Aufstieg möglich; oben evtl. kurz zu Fuß) hinauf zum 4 km langen, terrassenartigen Gletscherband des Vedretta di Lares unterhalb des Monte Folletto (3338 m) und seiner Trabanten zwischen Crozzon die Lares (3354 m) und Carè Alto (3462 m). Man kann auch die unteren Rücken nordnordwestwärts queren, hinaufgleiten zum Sella di Niscli und links (südwestwärts) recht flach über den Lares-Gletscher aufsteigen. Im Bogen südwest- bis südwärts aufwärts Richtung Carè Alto mit durchwegs schwierigen Fußaufstiegen über die Felsschneide des Nordwestgrats (schwierig und ausgesetzt) oder besser direkt durch die sehr steile Nordflanke (ca. 100 Hm ab Skidepot; Steigeisen und Pickel erforderlich).
Abfahrts-Querung um die 3200-Meter Linie: Mit möglichst wenig Gefälleverlust nordwärts unter den Monte Folletto. Anfellen und dessen östlichen Gletscherrücken aufwärts queren. Abfellen und Abfahrts-Querung unter die Denti del Folletto. Querung je nach Verhältnissen mit oder ohne Fell um den östlichen Gletscherrücken des Corno di Cavento (3406 m). Abfahrts-Querung über dessen nordöstliche Steilflanke (Lawinengefahr) unter den Passo di Cavento. Sehr steiler Aufstieg zu Fuß zum rotorangen Bivacco Laeng (3198 m; evtl. Steigeisen) und steiler Abstieg auf der Westseite. Per Ski nordwestwärts hinab zur weiten Gletscherfläche des Vedretta della Lobbia. Ab Passo di Val di Fumo (2980 m) nordwärts queren und schieben in Richtung der fernen Schneespitze der Lobbia Alta (3196 m) auf der Westseite des Gletschers, unter der sich die Adamellohütte duckt. Bei ca. 2925 m anfellen, auf einen kleinen, sperrenden Rücken hinauf, an dessen Nordseite nordwestwärts queren und den kurzen Steilhang zum Passo della Lobbia Alta hinauf (evtl. zu Fuß). Querung am sehr steilen Südwesthang der Lobbia Alta zum dort „klebenden“ Rifugio ai Caduti dell’ Adamello (3040 m, ca. 1300 Hm, 11 km, 7 bis 8 Std. u. a. wegen häufigem An-/Abschnallen bzw. An-/Abfellen der Skier bzw. mit Carè Alto).

Die „Adamellohütte“ oder „Lobbia Alta“ ist neu renoviert und seitdem auch in der Wintersaison bewirtet; Pellet-gewärmter, gemütlicher Gastraum, freundliche und hilfsbereite Wirtsleute/ Angestellte, Mülleimer, gutes selbstgemachtes (!) Essen, saubere Bettenlager. Der Monte Adamello wird von hier aus leider vom Corno Bianco (3434 m) verdeckt.
Rifugio ai Caduti dell’ Adamello (alla Lobbia Alta, 3040 m), privat, 90 Schlafplätze (Winterraum 8), im Winter bewirtet 15.3. bis 1. Mai, Tel. 0039/0465/502615 (Tal /503311), info@rifugioaicadutidelladamello.it

5. Tag: Retour-Querung am Hang der Lobbia Alta und hoch ansetzende Abfahrts-Querung westwärts zum Vedretta del Mandrone (ca. 2920 m; vulgo Adamello-Gletscher). Anfellen und über die weite Gletscherfläche anfangs deutlich, dann kaum erkennbar über eine Art Rücken südwestwärts aufwärts. Hinter einem Felssporn (Ostausläufer des Corno Bianco; ca. 3125 m) auf dem Pian di Neve rechts halten und einen kurzen steilen Gletscher-/Eishang hinauf, der sich zum Felsspitz des Corno di Salarno (3327 m) am Südrand des Gletscherplateaus erstreckt. Westwärts flach in Richtung Gletscherkessel, den steilen unteren Hang des Monte Adamello ausqueren und zum Skidepot. Zu Fuß anfangs kurz sehr steil, dann immer rechtshaltend in der Südflanke des Südwestgrats (stellenweise Blockwerk) zum Gipfel (3554 m, Glocke zum Läuten; bei viel Schnee Skiabfahrt möglich).
Zurück, abfellen und retour zum Felssporn (man kann auch die Südwestflanke des Ostausläufers des Corno Bianco queren). Nicht zu nahe unterhalb von diesem (Spalten) links (nordwärts) queren und unten anfellen (ca. 3000 m). Nordwestwärts zwischen dem westlichen Rand und einer großen Felsinsel des nordwestlichen Seitenarms des Vedretta di Mandrone flach aufwärts, kurz rechts hinauf, dann nordwärts abfallend queren unter die markant nach rechts ziehende, aber steile Schneerampe zum Passo Venezia und zu diesem hinauf (3226 m). Abfellen und nordwärts den fast immer vorhandenen Abfahrtsspuren auf dem Vedretta di Pisgana folgend erst rechtshaltend, dann gerade relativ steil hinab. Flach über die Gletscherzunge (Achtung Getschertor!) nordostwärts zu einem Absatz im Valle Narcanello (bekannter als Valle Venezia). Rechtshaltend über Buckel hinab zu einer Flachpassage und unterhalb rechtshaltend zu einer Steilstufe. Sehr steil die Schlüsselpassage hinab, in die Rinne rechts davon und in einen verflachenden Talabschnitt. Rechtsseitig über die Hänge des hier eingekerbten Tals abwärts zu einem weiteren Flachstück, aus dem rechtsseitig ein Karrenweg in ein Waldstück leitet (1910 m). Kurz auf diesem zu freien Almhängen und über diese nordwestwärts hinab zum abgekürzten Karrenweg. Auf diesem teils im Wald hinab zu einem Fahrweg und auf diesem flach zu einer Piste. Diese hinab, links über den Oglio Narcanello und flach weiter (evtl. schieben) zu einer Unterführung der Straße zum Tonalepass (1260 m, kurz vor Seilbahn zum Tonalepass). Zu Fuß an der Nordseite der Straße links abwärts und rechts die Straße in den Ort Ponte di Legno hinein nehmen (1257 m, 800 Hm, Talabfahrt 1900 Hm, 23 km, 6,5 Std.). An dieser Straße Wegweiser zum Hotel Bleis.


6. Tag: Ponte di Legno ist empfehlenswert für einen Ruhetag (hübsche Altstadt mit vielen Cafés, gutem Tourismusbüro, darüber wilde Bergspitzen; Schwimmbad).
Hotel Ristorante/Albergo Bleis, Via Corno d’Aola 4, I-25056 Ponte di Legno (Brescia), Tel. 0039/0364/900061, www.hotelbleis.com (exzellentes selbstgemachtes Essen, hilfsbereite Wirtin spricht deutsch).
Info: Ufficio turistico IAT, Corso Milano 41, I-25056 Ponte di Legno, Tel. 0039/0364/91122, www.pontedilegno.it.


7. Tag: Mit dem Taxi Richtung Passo di Gavia (2621 m; erst im Sommer geöffnet) und in San Apolonia links unterhalb ab bis zum Loipenparkplatz im Valle delle Messi (1585 m). Auf der Loipe immer rechts des Oglio Frigidolfo das Valle delle Messi Richtung Baite Valmalza bzw. der Skitour zur Cima di Savoretta (3053 m) nordwestwärts talein, bis rechts der Sommerweg zum Passo di Gavia abzweigt (1700m). Auf diesem lässt sich über steile, lawinengefährdete Hänge linkshaltend (nordwärts) aufsteigen zu einer flacheren Querung nach einem kleinen Felsriegel mit Steilhang. Sicherer kurz weitergleiten zu einer Weghöhe unter abriegelnden Felsen, durch die sich links eine markante Rinne zieht. In deren Richtung aufsteigen, aber vorher eine versteckte Rinne nordwärts zu Fuß oder mit Steigeisen hochsteigen (unter den Schuhen fließt ein Bach!) und bei ihrer Weitung oberhalb der Felsen links um einen Rücken. Per Ski die flachere Querung aufwärts zu der verfallenen Baite Gaviola (2113 m, Wegmarkierung) am Gaviola-Bach. Links auf einen breiten Rücken (teils aper) westlich des Tals, entlang diesem hinauf zu einem Sattel und kurz hinab zur Senke des Lago Nero. Am besten leicht linkshaltend durch ein Tälchen hinauf und durch ein Schartl abfallend rechts queren zum Rifugio Gonetta (2618 m, im Winter unbewirtet, kein Winterraum) am Passo di Gavia. Direkt, aber anspruchsvoll: Gerade nordwärts eine sehr steile 100 m-Firnflanke mit Steigeisen hinauf, mit Skiern durch eine Senke und kurz rechtshaltend hinauf zum Rifugio an der ungeräumten Straße.
Auf der mit Stangen markierten Straße nordwärts abrutschen über das Plateau des oberen Valle di Gavia zum Rifugio Berni al Gavia (2541 m).
Lohnendere Variante: Rechts via Fahrweg ab auf die Ostseite des Gavia-Bachs, auf dem Sommerweg Richtung Punta San Matteo nordostwärts an einem zunehmend steilen Hang (Lawinengefahr) aufwärts queren und ostwärts überm Rio Dosegù zu einer Senke queren. Südostwärts hinauf in eine Rinne und nordostwärts (links) durch eine Mulde hinauf zum Ghiacciaio di Dosegù (Rechts-Linksschleife und nordostwärts zur oben sehr steilen Punta San Matteo, 3678 m). Über diesen nordwärts aufwärts queren und zwischen zwei langen Felsrippen hinauf zum abschließend steilen Sattel (3570 m) östlich der Punta San Matteo. Links zu  Fuß zum Gipfel (3594 m).
Abfahrt entlang dem Nordostrücken, ab 3200 m rechts (ostwärts) über die weiten, hier ungewöhnlich flachen Gletscherflächen des Ghiacciaio dei Forni bis zu dem Rücken, der nordostwärts hinab leitet zur Isola Persa (2742 m). Rechtshaltend nordwärts zum rechten (östlichen) Gletscherufer und queren zur Moränenrampe unterm Palon de la Mare (etwas hochtreppeln; oder unterhalb queren zum Hüttenaufstieg). Auf dieser abwärts und auf einem planierten Fahrweg kurz aufwärts zum Rifugio Cesare Branca (2487 m).

Umgehung bei Lawinengefahr, Schwäche, Kälte/Sturm: Auf der ab hier planierten Passstraße hangparallel querend abfahren bis zum Skigebiet von Santa Caterina Valfurva und über die Piste hinab in den Ort (1738 m). Mittagspause. Am besten per Taxi ca. 5 km das Val dei Forni hoch zum Skitourenparkplatz (2158 m; vor Ende der Straße etwas abwärts). Auf Skiern Richtung Brancahütte entlang dem Torrente Frofolfo ostwärts und auf dem südostwärts fortführenden, planierten Weg talein (Linksabzweig zur Pizzinihütte). Auf diesem aufwärts zu einigen Kehren und nordostwärts dem Rifugio Cesare Branca (2493 m, 1900 Hm, 20 km, 10 Std.).

Rifugio Cesare Branca (2493 m), CAI, 85 Schlafplätze (Winterraum 10), bewirtet 15.3. bis 30.5. und 30.6. bis 30.9., Tel. 0039/0342/935501 oder /935350 (Essen und Trinken sehr gut, Wirtin spricht deutsch).

8. Tag: Von der Brancahütte (2493 m) kurz nordwärts auf einen Rücken, auf diesem rechts ins Val delle Rosole und durch dieses nur relativ flach nordostwärts aufwärts.
Ab ca. 2900 m über einen Rücken und linkshaltend langsam aufsteilend über den Vedretta delle Rosole hinauf unter eine markante Schneeflanke (ca. 3250 m). Nach steiler Linksquerung nordwärts in Serpentinen hinauf und das sehr steile obere Ende rechts ausqueren zum Colle del Pasquale (3423 m).
Abfahrt über den oben steilen (Achtung Spalten!) Vedretta di Cedec hinab, bis man von einem Flachstück aus (ca. 3040 m) nordwärts gegenüber einen Sattel in einem Felsrücken erkennt. Mit Fellen unter der felsigen Westflanke des Cevedale-Nordrückens aufwärts zu diesem queren und kurz davor einen nach links ziehenden, sehr steilen Schneedurchgang hinauf. Oberhalb diesem auf den Skispur-Serpentinen des Wegs von der Pizzini-Hütte oder gerade zu Fuß nordostwärts zwischen Geröll und Schrofen hinauf, zum Schluss links zum Passo del Cevedale (3266 m) und auf der anderen Seite kurz abwärts zum Rifugio Gianni Casati (3254 m, altes Essen). Von hier lässt sich südsüdostwärts über einen Nordrücken am Rand des Zufallferners aufsteigen zu Zufallspitze (3757 m) und Cevedale (3769 m; Steilstufe unterm Doppelgipfel).
Hierher auch einfacher, aber unspektakulär durch Abfahrt über eine planierte Rampe nordwestwärts in das Val di Cedec und nordwärts auf planiertem Weg talein zum Rifugio Pizzini-Frattola (2700 m; hierher auch direkt vom Skitourenparkplatz). Den Talkessel nordostwärts hinauf, unter Felsen rechtshaltend weiter und zum Schluss zwischen Geröll und Schrofen hinauf zum Cevedale-Pass (wie oben).
Kurz hinter der Hütte aufwärts zum Rifugio Guasti und entlang dem Südrücken (unten Zwischenabfahrt, oben links ausweichen) hinauf zur Suldenspitze (Cima di Solda, 3376 m).
Abfahrt kurz nordwestwärts in die Janiger Scharte und wegen Spaltengefahr auf dem oberen Suldenferner erst rechtshaltend nordostwärts, dann kurz links (ca. 3200 m; rechts Winterübergang) und nordwärts hinab. Rechtsquerung zur Bergstation des Suldener Skigebiets und Einkehr in der Schaubachhütte unterhalb (2581 m). Kurz wieder hoch zur Bergstation rechts hinüber zur Talabfahrt und diese hinab. Unten lässt sich, die Talstation ignorierend noch weiter bis Sulden-St. Gertraud schieben und auf der Straße links zum alten Ortskern zur Bushaltestelle vorm Tourismusamt gehen (1844 m, 1250 Hm Aufstieg, 15 km, 7 Std. + Ruhe-/Esspausen). Hier Businfo/ Taxibestellung und Info/ Buchung Vinschgau/ Matschertal. Per Taxi via Vinschgau zum Almhotel Glieshof im Matschertal (1807 m).

Tourismusverband Schlanders-Laas im Nationalpark Stilfser Joch, I-39028 Schlanders (BZ), Göflanerstraße 27, Tel. 0039/0473/737050, ifo@schlanders-laas.it, www.schlanders-laas.it.
Almhotel/Restaurant Glieshof, Matsch 69 (Talschaftsende), 0039/0473/842622 (Zimmer und Essen Hotelstandard, aber relativ preiswert).


9. Tag: Vom Glieshof (1824 m) kurz auf der Teerstraße zurück auf die Nordwestseite des Saldurbachs und gerade abkürzen zu einem Fahrweg. Auf diesem nordostwärts flach talein und an der Freifläche unterhalb der Matscher Alm eben weiter über eine Brücke auf die Ostseite des Bachs (2000 m). Südostwärts kurz zur Inneren Matscher Alm und nordwärts auf dem zum Bach hin teils stark abschüssigen Fahrweg flach weiter talein zu einer Almhütte mit Materialseilbahn zur Oberetteshütte. Dahinter in flacherem Gelände fast eben dem Sommerweg folgend weiter, bis man wieder links über den Bach auf dessen Westseite kann (ca. 2250 m). Durch das weiterführende, breitere Tal nordwestwärts einwärts und nordwärts in Stufen hinauf (die kürzere Route zum Hintereisferner parallel nordostwärts durch ein enges steiles Tälchen ist nicht mehr üblich). Bei ca. 2640 m rechts über eine Schneeflanke hinauf zu einem schmalen Südwestrücken und entlang diesem hinauf, zum Schluss die Südostflanke querend zu einem kleinen Gipfelplateau (knapp 2850 m). In etwa hierher hinauf wohl besser gerade über eine Steilstufe und oberhalb (ca. 2750 m) rechts aufwärts queren. Nordostwärts an den Rand des Plateaus und einen Osthang ca. 40 Hm hinabrutschen zum Hintereisferner. Über diesen ostwärts hinauf zu einer Verflachung und links über den Matscher Ferner nordwärts unterhalb der Inneren Quellspitze (3516 m) hinauf, eine Felsinsel (in Karten nicht verzeichnet!) normalerweise links umgehend zum Hintereisjoch (3469 m) vor der Weißkugel (zu dieser im Schnee über die Südwestflanke und den Südgrat mit Felstürmchen hinauf, 3738 m).
An der Grenze zum österreichischen Tirol und dem Ruhegebiet Ötztaler Alpen abfellen, ostwärts hinab zum Hintereisferner und anfangs genussvoll, dann über den flachen Gletscher nordostwärts abwärts. Vor dessen Ende (ab ca. 2600 m) rechtsseitig in der Nordflanke des Rofenbergs queren, dann auf die linke (Nord-) Seite des Hintereisbachs hinüber (ab ca. 2400 m). Hierher auch durch Abfahrt über die Gletscherzunge und talaus schieben. Nach Kreuzung eines seitlichen Bachbetts kurz aufsteigende, dann ebene Querung an ausgesetzter Südflanke und kurz etwas abwärts zum Hochjochhospiz (2412 m, 1750 Hm Aufstieg, 20 km, 8,5 Std. + Ruhe-/Esspausen).

Hochjoch-Hospiz (2412 m), DAV, bew. Mitte März bis Anfang Mai und Ende Juni bis September, 86 Schlafplätze (Winterraum 16), Tel. 0043/(0)664/5402574, www.dav-berlin.de (Urig, gutes Essen, beheizbare Bettenlager mit rotkarierten Deckenbezügen. Unterpächter kennen sich nicht gut aus).


10. Tag: Vom Hochjochhospiz (2412 m) ziemlich gerade nordwest- bis nordwärts hinauf und über einen lawinengefährdeten Steilhang zu einer Senke (2900 m). Den unmarkanten rechten Rücken nehmen, hinauf zum Ostgrat und über diesen teils über Felsen unausgesetzt zu Fuß zum Gipfel der Mittleren Guslarspitze (3128 m).
Über einen oft vereisten, schmalen Rücken zu Fuß nordnordostwärts hinab zur Scharte (3073 m) vor der Vorderen Guslarspitze (3118 m). Hierher leichter durch die rechte Umgehung des unmarkanten Rückens und des Ostgrats sowie Linksschwenk nordwestwärts in das Tal zwischen Mittlerer und Vorderer Guslarspitze. Westwärts per Ski kurz sehr steil abrutschen zum rechten Rand des Guslarferners und über diesen nordwärts langsam flacher werdend hinab zu einer Hangverflachung. Leicht linkshaltend zum Moränenrand (Steinmann), kurz steil hinab und mit möglichst geringem Höhenverlust hinüber auf die linke Nordwestseite des Guslartals. Ein Stück nordostwärts talab, bei ca. 2700 m anfellen und linkshaltend aufqueren, zum Schluss nordwärts zur Vernagthütte alias Würzburger Haus (2755 m, 750 Hm Aufstieg, 4 km, 4 Std. + Wartepausen).

Vernagthütte (Würzburger Hütte, 2755 m), DAV, bewirtet März bis Mitte Mai, Pfingsten und Juli bis September, 131 Schlafplätze (Winterraum 16), Tel. 0043/(0)664/1412119, www.dav-würzburg.de (großzügige Hütte mit allem Komfort; beliebt bei Bergführern mit Gruppen).


11. Tag: Von der Vernagthütte (2755 m) ein Stück südostwärts abwärts und vorm Einschnitt des Guslarbachs links zur Brücke über den Vernagtbach (ca. 2600 m). Anfellen, durchs hier breite Vernagttal nordnordwestwärts talein und hinauf zur Gletscherzunge des Vernagtferners. Hierher bei geringerer Lawinengefahr ab der Hütte auf der westlichen Seitenmoräne nordwärts, kurz deren Steilhang (ca. 2820 m) abwärts queren und über den Südausläufer des Vernagtferners queren. Nach Ende der rechten Felswand unterm Schwarzkögele bei ca. 2920 m rechts ein Stück relativ steil hinauf, dann flach über das weite Gletscherplateau des Großen Vernagtferners nordostwärts aufwärts Richtung Kleinem Vernagtferner hinter einem langen Felssporn. Rechts von diesem steiler hinauf, flach weiter und in Linksschleife  unter das Brochkogeljoch. Über eine Art Rampe linkshaltend etwas hinauf und zu Fuß weiter über das Joch (3423 m; bei Südwind freigeblasen). Ab hier Optional Rechtsquerung unter dem Hinteren Brochkogel (3628 m), dahinter ost- bis südostwärts durch eine Mulde hinauf zum Westgrat der Wildspitze und über diesen wegen Wechten linksseitig zum felsigen Gipfel, 3770 m. Über den Taschachferner nordostwärts abwärts, Rechtsquerung (ca. 3300 m) in die Gletschermulde unter den nördlichen Eisbrüchen der Wildspitze und hinab auf das Gletscherplateau (knapp 3100 m) unterm Mittelbergjoch. Von einer Randwehe zu einem sehr steilen Abfahrtshang und rechts von diesem zu Fuß über einen Schneerücken hinauf, zum Schluss per Ski zum Mittelbergjoch (3166 m). Hierher bei geringerer Lawinengefahr nordwärts durch Querung eines steilen Westhangs (Querungsspuren) und kurzes Steilstück zum Joch. Auf der anderen Seite abfellen, kurz hinab zu einer Liftstation und über die Piste auf dem Mittelbergferner, bei einer Verzweigung die rechte nehmend hinab, bis man unterhalb des Rechten Fernerkogels (3300 m) von der Piste ab rechts zum östlichen Abschnitt des Gletschers queren kann (ca. 2750 m). Flach an der verschlungenen Übungsloipe vorbei ostwärts und einen Seitengletscher hinauf, der zwischen Tiefenbachkogel (3307 m) und Linkem Fernerkogel (3277 m) nach links (nordwärts) zu einem unbenannten Sattel schwenkt (3155 m). Hier rechts über einen lawinensicheren, felsigen Rücken zu Fuß sehr steil hinauf, nach einer Kette über die Schlüsselstelle, Linksquerung nordwärts auf einem Band und über die Absperrung hinauf zur Aussichtsplattform an der Bergstation der Seilbahn Tiefenbachjoch (3234 m). Die Normalroute mit Querung unterhalb der Nordwestflanke des Linken Fernerkogels und Aufstieg via Braunschweiger Hütte über das Pitztaler Jöchl (2996 m) ins Rettenbachtal kann hier leider nicht genauer beschrieben werden. Sie ist aber bei lawinensicheren Verhältnissen unproblematisch (-50 Hm; am Joch sehr steil).
Nach Abfellen auf einem bei Lawinensprengung gesperrten Ziehweg links (nordostwärts) am oberen Ende des Tiefenbachferners abwärts queren zu einem Skitunnel und durchgehen (leichte Gegenneigung). Auf der anderen Seite nordwärts die Piste auf dem Rettenbachferner hinab, auf der Piste im Rettenbachtal weiter und rechtshaltend auf einer Piste im Wald zur Gaislachkogelbahn-Talstation in Sölden (1486 m, 1400 Hm Aufstieg, 22 km, 8,5 Std. + Ruhe-/Esspausen). Per Bus nach Längenfeld (1180 m).

Info: Tourismusverband Sölden – Ötztal-Arena, A-6450 Sölden, Tel. 0043/(0)5254/510-0, www.soelden.com


12. Tag: Längenfeld ist empfehlenswert für einen Ruhetag (Dorf mit einigen Restaurants, gutem Tourismusbüro, darüber Bergspitzen); Übernachtung z.B. im Gästehaus Elsa Schöpf, Oberlängenfeld 29, A-6444 Längenfeld, Tel. 0043/(0)5253/5473; Thermal-/Wellnessbad Aquadome mit diversen Warmwasserbecken, kleinem Schwefelbad, riesigem Saunabereich, Restaurant.
Info: Ötztal Tourismus, Information Längenfeld, Unterlängenfeld 81, A-6444 Längenfeld, Tel. 0043/(0)5720/0300, laengenfeld@oetztal.com, www.laengenfeld.com oder www.laengenfeld.oetztal.com.


13. Tag: Von Längenfeld (1180 m) per Taxi nach Winnebach (1691 m) oberhalb von Gries im Sulztal. Auf einem Karrenweg insgesamt nordostwärts in Kehren Richtung Winnebachseehütte und von einer Ostquerung gerade ab (1860 m, kein Schild; links hinauf Sommerweg) in den freien Grund des Winnebachtals (Wasserhäuschen). Etwas oberhalb auf die Südostseite des Winnebachs und parallel zu diesem hinauf (Stellen Lawinengefahr von oben). An einer Engstelle steil hinauf ins fast ebene mittlere Tal und talein, bis links der Einschnitt des oberen Winnebachs herabzieht. Normalerweise zuvor links steil nordwärts hinauf unter einen markanten Felsen und entlang dem Sommerweg weiter zur Hütte (lawinengefährdet!). Bei Lawinengefahr durch das Bachbett zunehmend steil hinauf, am felsdurchsetzten rechten Rand weiter in flacheres Gelände und links aufwärts queren zur urigen Winnebachseehütte (2361 m, bewirtet). Wieder dem Sommerweg folgend talein ins weite Winnebachkar queren und am Beginn eines flachen Karanstiegs ab ca. 2400 m linkshaltend (nordwestwärts; gerade zum Winnebachjoch) Richtung Breiter Grieskogel (3287 m). Hinter der niedrigen Felswand des unteren Südrückens des Zwiselbacher Weißkogels rechts (nordwärts) hinauf. Bei Lawinengefahr bei 2650 m links eine weite Mulde unter Felsen queren und über den Rücken links davon nordwestwärts hinauf zu einem schüsselförmigen Plateau. Rechts hinauf Richtung felsiger Weißkogel-Südwestflanke, Linksquerung an einem steilen Hang (Schlüsselstelle; im Sommer Schrofen) zu einer Mulde, rechts durch diese und über den linken Rücken zu einem mäßig geneigten Hang und über diesen nordwärts zu einem Sattel (hier links zum Breiten Grieskogel). Bei guten Lawinenverhältnissen führt die Skiroute in kurzer Rechts-Links-Schleife am Südrücken hinauf und quert unter der Südwestflanke nordwestwärts zum steilen Hang. Kurz rechtshaltend aufwärts zum Zwieselbachjoch (2868 m) und abfellen.
Nach steiler Einfahrt auf den Resten des Zwieselbachferners immer im Abstand zu den lawinengefährdeten Nordosthängen des Larstiggrats zur Linken (also keinesfalls den Sommerweg!) über gestufte Hänge nordostwärts hinab zu den Gräsern (2520 bis 2380 m), einem gestuften steinigen Areal, das man möglichst ostseitig umfährt (Schneebrettgefahr an kurzen Steilhängen unterhalb der Sonnenwand!). Danach linkshaltend zum Sommerweg am Zwieselbach hinab und nach einer Ebene durch dessen Einschnitt abwärts. Über eine weitere Ebene rechts des Bachs zu einem kaum erkennbaren Karrenweg (ab 2140 m) und auf diesem 1,5 km talaus schieben und rutschen bis zur Guben-Schweinfurter Hütte (2028 m, 1200 Hm Aufstieg, 11 km, 6 Std. + Warte- und Ruhe-/Esspausen).

Guben-Schweinfurter Hütte (2028 m), DAV, bewirtet März bis April und Mitte Juni bis Mitte September, 62 Schlafplätze (Winterraum 6), Tel. 0043/(0)5255/5702, www.dav-sw.de (freundliche und hilfsbereite Wirtsleute, gutes Essen).


14. Tag: Von der Guben-Schweinfurter Hütte (2028 m) direkt nordostwärts über einen steilen Rücken (erscheint weder harmlos noch wie ein Schartenzustieg) hinauf und nach einem Absatz (ca. 2400 m) gemäßigter weiter ins östliche Weite Kar (um 2600 m). Linkshaltend (nordwärts; rechts zur Kraspesspitze, 2953 m) nach kurzer Steilstufe zu den Toten Böden und durch Mulden links hinauf, zum Schluss kurz rechts zur Finstertaler Scharte (2777 m).
Abfellen und rechtshaltend (nordostwärts) abwärts zu einem felsdurchsetzten Rücken, kurz steil hinab und rechts oberhalb einer Mulde zu einem Sattel queren. Dem Finstertal folgend in weiter Linksschleife immer zügig nord- bis westwärts hinab (einen Steilhang evtl. rechts umfahren) und rechts (nordwärts) weiter zum Speichersee Finstertal (ca. 2300 m). Nach dem anfellen rechts am Seeufer entlang, nordwärts etwas auf und ab und hinauf zur Dammkrone. Abfellen und neben dem Damm linkshaltend (nordwestwärts) abwärts, unter dem Damm steil rechtshaltend hinab und durch eine verflachende Mulde zu einem geräumten Fahrweg Richtung Kühtai. Ab unterhalb des Damms lässt sich auf diesem oben ungeräumten Weg gemäßigt abfahren. Auf diesem zu einer Straße (gegenüber Liftstation und Piste) und kurz zu Fuß rechts aufwärts in den Ort Kühtai zum Restaurant Kuhstall (Touristenabfüllstation, aber gute Gulaschsuppe).
Am westlichen Ausgang der Restaurantterrasse Skier anfellen, unterm Sessellift aufwärts in ein Tälchen mit Piste und ohne Serpentinen sehr steil nordwärts hinauf zu einem Flachstück. Nach diesem links teils wieder sehr steil hinauf und rechts ab über die Piste zur alten Bergstation (2427 m; geradeaus eine neue). In der Aufstiegsspur gerade nordwestwärts einwärts, hinauf zum Ostrücken des Hinteren Grieskogels, über den steilen Osthang rechts davon hinaufserpentinieren und in Rechts-Links-Schleife zum unbekreuzten Gipfel des Pirchkogels (2828 m).
Nach Abfellen kurz nordwärts abrutschen in den Sattel vorm ins Inntal blickenden Kreuzgipfel, rechts zügig abfahren durchs ostnordost-gerichtete Schneetal und nach einem Absatz rechtshaltend abwärts zu einem Schartl (ca. 2500 m; nicht das verlockende Tal links hinab!). Kurz sehr steil auf der anderen Seite hinab in ein weites Kar, gerade nordwärts zügig hinab und vor dem unteren Engpass rechts auf einen Rücken. Hier nicht den ins Stamser Tal querenden Skispuren folgen (steigen auf zur Kreuzjoch-Scharte zurück ins Kühtai), sondern über den Rücken linkshaltend (nordwestwärts) Richtung Stamser Alm (1873 m) und kurz vor dieser rechts auf neuem Fahrweg ins Stamser Tal. Hierher besser durch Abfahrt (also nicht Querung) rechts des Rückens durch lichten Zirbenwald und links des Stamser Bachs talaus. Dieser Fahrweg quert links durch den Pillwald und lässt sich nach einiger Zeit über eine Freifläche mit Lärchen abkürzen. Rechts über den Zamser Bach (1551 m), lange Querung einer Steilflanke und eines Steilwalds und wieder insgesamt nordwärts in langen, flachen Serpentinen durch die Stiftswaldung abwärts zum Weiler Hauland (914 m). Spätestens hier Skier abschnallen und zu Fuß auf einem Teersträßchen hinab nach Stams im Inntal zum Gasthaus Alte Hammerschmiede (672 m; 1580 Hm Aufstieg, 20 km, 9 Std. + Ruhe-/Esspausen).

Per Taxi nach Mieming-Aschland zum Gasthof/Pension Aschlandhof (1115 m; Aschland 117, A-6416 Obsteig, Tel. 0043 (0)5264/8245, www.aschlandhof.com). Geräumige Zimmer mit guter Ausstattung, bestes Wiener Schnitzel außerhalb Wiens; auch in Nebensaison geöffnet.
Info: Tourismusverband Mieminger Plateau & Fernpass-Seen
A-6416 Obsteig, Tel 0043/(0)5264/8106, info@mieminger-plateau.at, www.mieminger-plateau.at.


15. Tag: Vom Aschlandhof (1115 m) über Wiesen und durch anfangs lichten Wald leicht rechtshaltend (nordostwärts) hinauf zu einem Fahrweg, evtl. abschließend unter einer Stromleitung. Auf diesem links aufwärts, nach einer Serpentine rechts in das Marienbergtal und linksseitig erstaunlich flach nordwärts aufwärts queren (links eine Lawinenrinne!). Auf einer Lichtung rechts zur Talstation eines Schlepplifts (1622 m), rechts des Talgrunds im Freien auf der Schleppspur teils sehr steil gerade hinauf und kurz links zum Marienbergjoch (1789 m). Nach dem Abfellen auf der Marienberg-Piste hinab bis zur Mittelstation (1151 m). Die Piste etwas weiter, auf gut 1100 m rechts in den Wald (Achtung Sommerrodelbahn) und queren, bis man 50 Hm tiefer auf den von Biberwier heraufkommenden „Höhen-/ Panoramaweg“ Richtung Ehrwald trifft.
Bei günstigen Verhältnissen ohne Felle diesen flach nordostwärts aufwärts, an einer kleinen Lichtung halblinks ab vom breiteren Fahrweg und größtenteils eben oder leicht abwärts zu lichtem Lärchenwald. Nicht der Loipe nach rechts sondern dem Fußweg geradeaus folgen, auf einem Steg über den Geißbach nach Ehrwald und zu Fuß links abwärts zur Hauptstraße. Auf dieser nordwärts gut 1 km durch den Ort (994 m), rechts ab Richtung Ehrwald-Zugspitzbahn und auf der nordostwärts führenden Straße hinauf, bis links am Beginn des Walds eine Loipe erscheint. Auf dieser parallel der Straße aufwärts nach Ehrwald-Zugspitzbahn (1228 m) und dem vorzüglichen Restaurant Dorfschänke des Aktiv- und Familienresorts Tiroler Zugspitze zur Linken. Kurz zu Fuß ostwärts vorbei an Seilbahnstation und Busdepot zu einem planierten Fahrweg, nordostwärts flach und mit Kehren hinauf zur Hochtörlehütte (1459 m) und weiter Richtung Eibsee zu einem Sattel (1490 m).
Nach abfellen auf der anderen Seite abwärts zum Fahrwegsende, gerade weiter zu einem Schild (geradeaus zum Eibseeblick), kurz links die Grenzschneise zwischen Österreich und Deutschland hinab und rechts (ostwärts) mitten durch Jungwald und zwischen Felsblöcken abwärts queren zu einem hangparallelen Fahrweg (1380 m; Schlüsselpassage). Auf diesem rechts zur Riffelriß-Piste, diese hinab, oberhalb des Eibsees teils schiebend rechts zu einer anderen Piste queren und über diese hinab zum Eibsee (970 m) und dem Hotel Eibsee mit exzellenter Eibseetorte.
Wie sich herausgestellt hat, gibt es oberhalb von Untergrainau keine Übernachtungsmöglichkeit im Loisachtal. Daher macht es keinen Sinn, die Originalroute zu erwähnen – zumal hier die Brücke weggeschwemmt und nicht wiederaufgebaut wurde. Auf der Straße ost- und nordostwärts zu Fuß (knapp 4 km)  nach Grainau. Alternativroute bei genug Schnee: Über die andere Piste kurz weiter nordostwärts queren zu einem Lifthäuschen, rechts über die  Gleise der Zugspitzzahnradbahn (1005 m) und auf einem Fahrweg ostwärts bis nordostwärts durch den Riffelwald flach aufwärts, bei guten Verhältnissen ohne Felle. Auf 1080 m links ab und einen Karrenweg anfangs flach nordostwärts abwärts zu einem anderen Fahrweg, der hinab nach Obergrainau führt (760 m; oder gerade über die Wiesen). Hier oder in Untergrainau (742 m) übernachten (1400 Hm Aufstieg, 25 km, 10,5 Std. + Ruhe-/Esspausen).

Übernachtung z.B. in der Ferienwohnung Schmöger Hubert in Untergrainau an der Loisach (730 m; nur bei Taxifahrt sinnvoll).
Tourist-Information Zugspitzdorf Grainau, Parkweg 8, 82491 Grainau, Tel: 0049/(0)8821/981850, www.grainau.de


16. Tag: Per Taxi das Loisachtal einwärts zum Parkplatz an der Ochsenhütte (820 m). Einen Fahrweg Richtung Linderhof durch das breite bewaldete Rotmoostal in großem Bogen von West bis nach Nordost aufwärts zum flachen Plateau um den Rotmoossattel (1210 m; noch hinterm Abzweig Rotmoosalm).
Nach abfellen dahinter durchs Ellmautal nordwärts abwärts weiter und nach langem Rutschen/Schieben/Hatschen zu einer Wegverzweigung (923 m). Rechts (nordostwärts) Richtung Graswang, linksseitig um eine „Schaufütterung“ herum und über die Linder östlich des Orts an eine Straße. Vor dieser auf die Loipe (Nebensaison), rechts entlang der Straße ostwärts, beim Abzweig nach Oberammergau links und nordostwärts evtl. zu Fuß auf der Straße, zum Schluss nordwestwärts weiter zu einer großen Brücke über die Ammer. Wer durch Oberammergau (840 m) gehen oder dort übernachten will, zu Fuß rechts auf einem Steg darunter über die Ammer Fluss und in einer Schleife durch den hübschen Ort mit in der Nebensaison relativ wenigen offenen Restaurants/ Cafés. Gerade zu Fuß weiter zur Ausfallstraße am Bahnhof von Oberammergau, links auf dem Bürgersteig zur Bundesstraße, unter dieser durch und rechts auf einem Teerweg nach Unterammergau. Hierher bei Schneelage auch weiter entlang der Ammer. Auf dem Banquette der B23 weiter zur Brücke über die Ammer, dahinter rechts über die Gleise und auf dem Kappeler Weg nordostwärts nach über 5 km zu Fuß zu einer der Ferienwohnungen (836 m, 350 Hm, 22 km, 7,5 Std. + Ruhe-/Esspausen).

Info: Tourist Information Unterammergau, Dorfstr. 23, 82497 Unterammergau, Tel: 0049/(0)8822/6400, info@unterammergau.de, www.ammergauer-alpen.de


17. Tag: Vom Kappeler Weg in Unterammergau (836 m) nordwärts parallel zur Bundesstraße auf einem Teerweg zu einem Sträßchen, auf diesem rechts hinauf Richtung Kappel und geradeaus ab (links Kappel) auf einem Fahrweg nordostwärts über flache Wiesen einwärts. Am Beginn eines Südwestrückens nicht links in ein Tal, sondern rechtshaltend eine Art Rampe (früher Fahrweg) aufwärts, bis scharf links ein Sommerweg abzweigt, der auf den Rücken führt. Diesem folgend auf der linken Seite einer Baumreihe über freie Hänge zügig hinauf, einem Waldstück in steiler Rechts-Links-Schleife ausweichend zu einigen markanten Ahornbäumen und nach einem etwas rechtshaltenden Stück zu einem von links herabkommenden Fahrweg. Auf diesem durch Wald aufwärts, entlang einer Schneise auf dem jetzt flach gewellten Kamm aufwärts und an einer Wegverzweigung halblinks (gerade Querung zum Hinteren Hörnle, 1548 m) kurz durch Wald steil hinauf zum Mittleren Hörnle (1496 m, freie Sicht, außer nach Westen).
Nach dem abfellen den Nordrücken hinab, links (nordwestwärts) zur Bergstation der Hörnlebahn mit der Hörnlehütte (1390 m, bewirtet ganzes Jahr außer November und Seilbahn-Revisionszeit vor Ostern, Tel. 08845/229) und über die Piste nordseitig, an einer Verzweigung rechts hinab zur Talstation der Hörnlebahn am Ortsrand von Bad Kohlgrub (910 m, 670 Hm, 5 km, 3 Std. + Wartepause auf Sonnenaufgang). Zu Fuß nordwärts hinab in den Ort (828 m) zum Imbiss/ Umtrunk in einer der beiden Metzgereien (alles andere in der Nebensaison vormittags geschlossen). Bahnanschluss über Murnau am Staffelsee nach München.

Info: Kur- und Tourist-Information Bad Kohlgrub, Haus der Gäste, Tel: 0049/(0)8845/74220  info@bad-kohlgrub.de, www.ammergauer-alpen.de

Hinweis

Wildschutzgebiet Eibsee: 15.11 - 15.04
alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A13/A22 bis Rovereto, weiter über Riva del Garda und Pranzo nach Campi

Parken

In Campi

Koordinaten

DD
46.097459, 10.726012
GMS
46°05'50.9"N 10°43'33.6"E
UTM
32T 633413 5106324
w3w 
///mitgift.säule.skizze
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass- und Tabacco-Karten mit Skirouten, bei AVK häufig optional Kompass 1:50 000 (Höhenlinien 100 m) 071 Alpi di Ledro - Valli Giudicarie Tabacco 1:25 000 (Höhenlinien 25 m) 052 Adamello – Presanella (GPS-tauglich) Tabacco 1:25 000 08 Ortles - Cevedale (Ortlergebiet) Kompass 1:50 000 52 Vinschgau (Val Venosta) Alpenvereinskarte (AVK) 1:25 000 (Höhenlinien 20 m) 30/2 Ötztaler Alpen/Weißkugel mit Skirouten (GPS-tauglich) AVK 1:25 000 30/5 Ötztaler Alpen/Geigenkamm (ohne Skirouten, GPS-tauglich) AVK 1:25 000 31/2 Stubaier Alpen/Sellrain mit Skirouten (GPS-tauglich) (Übersicht Weißkugel bis Guben-Schweinfurter Hütte: Kompass 1:50 000 43 Ötztaler Alpen, Höhenlinien 40 m, GPS-tauglich) Kompass 1:50 000 35 Imst - Telfs – Kühtai (nur Stubai Skirouten) Bayerisches Landesvermessungsamt (BLVA) 1:50 000 (Höhenlinien 20 m) UK L31 Werdenfelser Land (ohne Skirouten, GPS-tauglich)

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Skitourenausrüstung mit Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde; Harscheisen, Steigeisen, Pickel

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
316,5 km
Dauer
140:00 h
Aufstieg
18.316 hm
Abstieg
18.289 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.