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Wanderroute

Von Kemmeriboden-Bad auf Furggengütsch und Hohgant

Wanderroute • Schweizer Mittelland
  • Auf dem Gipfel des Hohgant mit Blick zu den Berner Alpen.
    / Auf dem Gipfel des Hohgant mit Blick zu den Berner Alpen.
    Foto: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Postauto im Kemmeriboden-Bad.
    / Postauto im Kemmeriboden-Bad.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Landgasthof Kemmeriboden-Bad.
    / Landgasthof Kemmeriboden-Bad.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Unterwegs Richtung Hohganthütte.
    / Unterwegs Richtung Hohganthütte.
    Foto: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Geröllpassage vor dem steilen Schlussanstieg.
    / Geröllpassage vor dem steilen Schlussanstieg.
    Foto: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Im Zickzack auf Hohgant und Furggengütsch.
    / Im Zickzack auf Hohgant und Furggengütsch.
    Foto: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Gut markiert auf Furggengütsch und Hohgant.
    / Gut markiert auf Furggengütsch und Hohgant.
    Foto: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Auf dem Furggengütsch.
    / Auf dem Furggengütsch.
    Foto: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
Karte / Von Kemmeriboden-Bad auf Furggengütsch und Hohgant
Wetter

Trotz seiner felsigen Abgründe ist der Hohgant oben flach wie ein Fussballplatz. Ausserdem ein fantastischer Aussichtsberg, ebenso wie sein Nachbar, der Furggengütsch.

schwer
17,5 km
7:00 Std
1300 hm
1300 hm

Das Hohgantmassiv ist eine markante, nach Norden überaus schroff abfallende Bergkette. Sie liegt zwischen der – besser den – Quellen der Grossen Emme, welche die Kette vom Fusse des Augstmatthorns östlich und nördlich umfliesst, und dem Talkessel des Eriz im Westen. Das Massiv setzt sich ebenso markant nach Nordosten – jenseits der tief eingeschnittenen Emme – in der Schrattenfluh und im Südwesten – jenseits des Grünenbergpasses – in den Sieben Hengsten fort. Ihre felsigen, rund sieben Kilometer langen Abgründe kulminieren in den Hauptgipfeln Trogenhorn (1973 m), Hohgant West (2063 m), Hohgant (Steinigi Matte, 2163 m), Furggengütsch (2197 m, dem höchsten Hohgantgipfel) und Brünneligrind (1790 m).

Hohgant und Furggengütsch kann man bei ansprechender Kondition gut zusammen besteigen. Die recht anspruchsvolle Tour beginnt und endet im «Kemmeriboden-Bad», wo sich auch die Busstation befindet. Auf einem Asphaltsträsschen wandert man zuerst dem Fluss entlang bis zur Talenge zwischen Hohgant und Schrattenfluh, wo die junge Emme in einem Wasserfall zu Tale rauscht. Beim Hinter Hübeli ist dann Schluss mit dem schönen Weg, das holprige Strässchen führt nun der Bergflanke entlang steiler zur Alp Schärpfenberg. Und dann noch steiler und noch ruppiger als schmaler Bergpfad teils über Naturtreppenstufen hinauf zur Hohganthütte. Bereits hier hat man einen herrlichen Ausblick auf das Quellgebiet der Emme und hinüber in die Berner Hochalpen. Je höher man steigt, desto grossartiger wird das Panorama. Das muss jedoch noch etwas erlitten werden: Zuerst durch lockeren Bergwald, dann über karge Alpweiden und schliesslich über steiniges Blockgestein. Schon fast oben, erreicht man bei einem Wegweiser nach links sehr steil den Hohgant-Hauptgipfel (2163 m), nach rechts den Furggengütsch (2197 m). Nun ist das Panorama wirklich grossartig: Richtung Süden vom Säntis über die Berner bis zu den Waadtländer Alpen und im Norden über das ganze Emmental bis zu den Mittellandhügeln und zum Jura. Und das erstaunlichste: Das Gipfelplateau des überaus steilen und steinigen Hohgant ist topfeben und könnte glatt als alpiner Fussballplatz durchgehen.

Autorentipp

Einkehren im Hotel Kemmeriboden-Bad. Der gemütliche Landgasthof ist nicht nur wegen der berühmten Meringues wegen schon selber ein Ausflug wert, www.kemmeriboden.ch.

outdooractive.com User
Autor
Jochen Ihle
Aktualisierung: 11.07.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2197 m
976 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotel Landgasthof Kemmeriboden-Bad

Sicherheitshinweise

Recht anspruchsvolle Wanderung auf einen der markantesten Berner Voralpengipfel. Schwierigkeit: T2. Schlussaufstieg steil, Übergang vom Furggengütschsattel zum Furggengütsch T3 und etwas ausgesetzt (Vorsicht bei Nässe).

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, stabile Bergschuhe, evtl. Wanderstöcke.

Weitere Infos und Links

Tourist Office Burgdorf, Emmental Tourismus, Bahnhofstrasse 14, 3400 Burgdorf, Tel. 034 402 42 52, www.emmental.ch und www.burgdorf.ch.

Hotel Landgasthof Kemmeriboden-Bad, Familie Invernizzi, 6197 Schangnau, Tel. 034 493 77 77, www.kemmeriboden.ch.

Tourismusbüro Schangnau, Gemeindeverwaltung, 6197 Schangnau, Tel. 034 493 31 13, www.tourismus-schangnau.ch.

Start

Kemmeriboden-Bad (976 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.802463 N 7.935040 E
UTM
32T 418738 5183763

Ziel

Kemmeriboden-Bad

Wegbeschreibung

Vom Kemmeriboden-Bad der Strasse folgen nach Hinder Hübeli (1092 m) und Schärpfenberg (1271 m). Hier rechts zuerst durch sumpfiges Wiesland, dann schöne Bergwaldpartien zur Hohganthütte SAC (1805 m). Zuerst ein paar Meter absteigen, dann nach Nordwesten immer steiler werdend in Serpentinen durch die Flanke zwischen Hohgant und Furggengütsch hochsteigen bis zu einem Wegweiser unter dem felsigen Grataufbau. Nach links ist man in einer Viertelstunde auf dem Hohgant, nach rechts in einer guten halben Stunde auf dem Furggengütsch. Zurück auf dem selben Weg.

Zeit insgesamt etwa 6 1⁄2 Stunden (ohne Furggengütsch 5 1⁄2 Stunden).

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug bis Escholzmatt, weiter mit Postauto nach Kemmeriboden-Bad.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Kemmeriboden-Bad.

Parken

Parkplätze in Kemmeriboden-Bad. 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 4/2012: Kleine und Grosse Emme. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wandermagazin.ch und www.wanderwege.ch.

Kartenempfehlungen des Autors

LK 1:50.000, 244T Escholzmatt und 254T Interlaken.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,5 km
Dauer
7:00 Std
Aufstieg
1300 hm
Abstieg
1300 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

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