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Wanderung

Hinauf in den Harz von Wernigerode nach Schierke

Wanderung · Harz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Hochschule Harz Verifizierter Partner 
  • Waldgasthof Steinerne Renne
    / Waldgasthof Steinerne Renne
    Foto: Anne Menzel, Hochschule Harz, Martin Endreß, Hochschule Harz
  • Trudenstein
    / Trudenstein
    Foto: Hochschule Harz
  • Ausblick vom Trudenstein
    / Ausblick vom Trudenstein
    Foto: Hochschule Harz
  • Steinerne Renne
    / Steinerne Renne
    Foto: Hochschule Harz
  • Holtemme
    / Holtemme
    Foto: Hochschule Harz
  • Ottofelsen
    / Ottofelsen
    Foto: Anne Menzel, Hochschule Harz, Martin Endreß, Hochschule Harz
  • / Waldgasthaus Steinerne Renne
    Foto: Hochschule Harz
400 600 800 1000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 19,5 km Länge Steinerne Renne / Holtemme Waldgasthaus und Hotel Steinerne Renne Ottofelsen Trudenstein

Wunderschöner, abwechslungsreicher Weg von Wernigerode nach Schierke entlang der wild-romantischen Holtemme - durch die beeindruckende Naturlandschaft des Harzes, vorbei an urigen Felsformationen wie Ottofelsen und Trudenstein. Durch den zu überwindenden Anstieg von 700 Höhenmetern auf 19,5km Länge handelt es sich um eine recht anspruchsvolle Wanderung. Für Natur- und Wanderbegeisterte ist die Route ein Muss!
schwer
19,5 km
6:30 h
702 hm
329 hm
outdooractive.com User
Autor
Sabrina Schneider
Aktualisierung: 21.02.2014

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
755 m
Tiefster Punkt
241 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes, bequemes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung werden empfohlen.

Weitere Infos und Links

Wernigerode Tourismus GmbH, Marktplatz 10, 38855 Wernigerode, Tel. 03943/5537835

info@wernigerode-tourismus.de

www.wernigerode-tourismus.de

Start

Marktplatz in Wernigerode (241 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.833159, 10.784395
UTM
32U 622949 5743987

Ziel

Tourist-Information in Schierke

Wegbeschreibung

Der Startpunkt unserer heutigen Wanderung ist die Tourist-Information in Wernigerode. Wir laufen über den Wernigeröder Marktplatz, am Brunnen vorbei und biegen links in die Westernstraße ab. Dieser folgen wir bis zum Westerntor. Von der einstigen Toranlage sehen wir heute noch den schon seit 1279 bekannten, 41m hohen Innenturm. Der zugehörige Außenturm wurde Mitte des 18. Jahrhunderts abgerissen. Früher bestand die Stadtbefestigung aus einem Mauerpanzer mit 30 Mauertürmen und drei Tortürmen um die Alt- und Neustadt. Übrigens: das Westerntor hatte nicht nur die klassische Funktion eines Verteidigungswerkes und einer Zollstation, sondern diente auch als sogenanntes "Bürgergehorsam". Hier gab es eine Arrestzelle, in der mit Steuern rückständige Bürger inhaftiert wurden.

Wir laufen durch das Westerntor hindurch, wechseln die Straßenseite (nach links) und überqueren die Kreuzung. Jetzt stehen wir vor dem „Eselskrug“. Von hier aus geht es den Weg links der Bahnschienen entlang. Wir folgen dem Bahnparallelweg immer geradeaus und queren unterwegs zweimal die Schienen der Harzer Schmalspurbahnen. An der Haltestelle „Hochschule Harz“ überqueren wir die Straße und laufen geradeaus in die „Kirchstraße“. Nach ca. 200m kommen wir an die nächste kleine Kreuzung. Wir biegen rechts in die Straße „Wüstenteichen“ ab und folgen dieser bis wir auf die „Hohe Warte“ treffen. Hier biegen wir rechts ab und laufen immer geradeaus bis wir auf eine Hauptstraße bzw. größere Kreuzung treffen, an der wir rechts abbiegen. Wir halten uns jedoch gleich wieder links und folgen der Burgmühlenstraße, die parallel zu den Bahnschienen verläuft, vorbei am Bahnhof Hasserode. Es geht geradeaus weiter. Wir überqueren alte Gleise und wandern auf dem Fußgänger- und Radweg weiter. Bei der nächsten Möglichkeit biegen wir rechts und gleich wieder links ab und wandern dann links an den Schienen entlang. Der Straße folgend überqueren wir die Schienen und wandern links auf der asphaltierten Straße entlang des Baches Holtemme weiter. Bald kommen wir wieder an Bahngleise. Diese überqueren wir und folgen der Beschilderung „Steinerne Renne / Kraftwerk“. Das technisches Denkmal „Wasserkraftwerk Steinerne Renne“ gehört zur Industriearchitektur der Jahrhundertwende. Es nahm bereits 1899 seinen Betrieb auf. Zwischenzeitlich wurde es von den Wernigeröder Stadtwerken umfangreich saniert und verfügt nun u. a. über ein Besucherpodest, welches Einblicke in die Turbinenhalle gewährt. Das Wasserkraftwerk erzeugt mit seinen Turbinen heute gut 1 Mio. Kilowattstunden Strom im Jahr – emissionsfrei und umweltschonend.

Wir wandern am Kraftwerk vorbei. Geradeaus geht es auf der Schotterstraße weiter. An der nächsten Kreuzung folgen wir der Ausschilderung nach links. Unser Weg führt uns nun zunehmend steiler bergan. Rechter Hand liegt das Bachbett der Holtemme – die Steinerne Renne. Bei der Steinernen Renne handelt es sich um einen Oberlauf der Holtemme, die mitten im Harz am Fuße des Brockens entspringt. Hier fließt sie über zahlreiche Gesteinsbrocken und Felsen mit unzähligen kleinen Wasserfällen. Mit dem Aufkommen des Tourismus in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Steinerne Renne zu einem der meist besuchten Orte des Harzes.

Der Weg wird nicht nur steiler, sondern auch steiniger. Unterwegs gabelt sich der Weg. Für uns geht es links weiter, über Felsen hinauf zum Waldgasthaus „Steinerne Renne“. Wollen wir dort einkehren oder von der Hotelterrasse die Aussicht auf den zerklüfteten Bachlauf genießen, müssen wir nach rechts über die Brücke. Unser eigentlicher Weg führt uns nach links noch einmal steil hinauf (Beschilderung Richtung Ottofelsen). Bald kommen wir wieder auf einen befestigten, breiteren Weg. Wir biegen links Richtung Drei Annen Hohne bzw. Ottofelsen ab. An der nächsten Kreuzung wandern wir auf der Schotterstraße geradeaus weiter. Bald haben wir die Abzweigung zum Ottofelsen erreicht. Unser Weg nach Schierke führt uns geradeaus abwärts. Für einen Abstecher zum Ottofelsen geht es nach rechts in den Wald hinein. Der 36m hohe Granitfelsen ist über eine steile Leiter begehbar. Der Aufstieg lohnt sich: oben wird man bei schönem Wetter mit einem herrlichen Ausblick in alle Richtungen über den Harz und das nördliche Harzvorland belohnt.

Auf unserem weiteren Weg kommen wir bald zum Gebäude der Bergwacht. Kurz davor gibt es auf der rechten Seite eine Rastmöglichkeit. Rechts an der Bergwacht vorbei führt uns der Weg nach oben. Nach kurzem Anstieg biegen wir rechts ab. An der nächsten Gabelung wandern wir links weiter. Wenn der Weg den Wald verlässt geht es an der folgenden Kreuzung weiter geradeaus. Bei der nächsten Gelegenheit biegen wir dann links ab. Es geht geradeaus weiter bis wir zu Gebäuden kommen. Wir halten uns leicht links und gehen geradeaus – an der Waldgaststätte Drei Annen Hohne vorbei. Hinter der Waldgaststätte biegen wir rechts ab (Beschilderung Richtung Bahnhof Drei Annen Hohne). Nach Kurzem kommen wir an eine Treppe. Diese geht es hinauf und wir folgen dem Weg links entlang der Wiese. An den nächsten beiden Abbiegungen wandern wir geradeaus. Dann sind wir kurz vor Drei Annen Hohne. Wer hungrig ist kann einen kurzen Abstecher nach links zu Kukkis Erbensuppe machen – einer Feldküche mit Kultstatus. Um nach Schierke zu gelangen geht es nach rechts auf einem breiten, befestigten Weg weiter. Der Weg führt uns nun wieder bergauf. Auf dem Oberen Hohneweg geht es an der linker Hand gelegenen Wiese vorbei geradeaus. An der nächsten Kreuzung nehmen wir den linken Weg. Wir wandern geradeaus bis wir auf den nach links führenden Glashüttenweg treffen, dem wir nun folgen. Es geht bergauf, bis wir zum Trudenstein kommen. Dieser Granitfelsen ist über mehrere Leitern zu erklimmen und bietet bei schönem Wetter von oben einen beeindruckenden Blick auf große Teile des Ost- und Südharzes. Am Trudenstein vorbei führt uns der Weg dann weiter geradeaus. Bis nach Schierke geht es nun überwiegend bergab. Wir kommen zu einer Schutzhütte. Wir wandern hier geradeaus, rechts an der Schutzhütte vorbei. Kurz darauf führt uns die Ausschilderung nach links Richtung Schierke. An der nächsten Kreuzung geht es geradeaus weiter. Bald verlassen wir den Waldweg: wir kommen nach links auf einen breiteren Forstweg, dem wir dann gleich nach rechts folgen. Der Weg führt uns hinunter zum Bahnhof Schierke. Wir überqueren die Schienen und nehmen auf der anderen Seite rechts neben dem Gebäude den Weg hinunter zur Bahnhofsstraße. Diese überqueren wir und gehen auf den Waldweg. Wir wandern geradeaus bis wir wieder auf die Bahnhofsstraße treffen - dort biegen wir nach links ab. Dann geht es auf der rechten Seite auf dem Gehweg rechts herum und wir folgen der Straße immer geradeaus bis zur Tourist-Information. Hier in Schierke laden nach unserer Wanderung verschiedene Restaurants und gemütliche Cafés zu einer Einkehr ein.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn:

- Direktverbindung ab Hannover nach Wernigerode, via Hildesheim, Vienenburg, Ilsenburg

- Direktverbindung ab Halle (Saale) nach Wernigerode, via Aschersleben, Halberstadt

- Verbindungen über Magdeburg nach Wernigerode 

Bus:

- Buslinien der Harzer Verkehrsbetriebe (HVB) erschließen die gesamte Region

- alle Stadtlinien der HVB halten am Rendezvous unweit des Marktplatzes

Anfahrt

- aus Richtung Norden:

über die A395 bis Vienenburg, dann weiter auf der B6, Ausfahrt Wernigerode Nord oder Zentrum

- aus Richtung Osten:

über die B6 bis Wernigerode Zentrum oder Nord

- aus Richtung Westen und Richtung Süden/Hessen, Baden-Württemberg, Bayern:

über die A7 Abfahrt 66/Rhüden, weiter auf der B82 und B6 nach Wernigerode Abfahrt Nord oder Zentrum

- aus Richtung Süden/Erfurt:

über die B81 Richtung Blankenburg, ggf. an der Rappbodetalsperre links ab Richtung Rübeland/Elbingerode, und von dort weiter über B244 nach Wernigerode

Parken

in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz befinden sich:

- Parkhaus "Weißer Hirsch", Mittelstraße

- Parkhaus "Gothisches Haus", Klintgasse

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Mittlere Harz, Schmidt Buch Verlag (Wander- und Fahrradkarte 1:30.000) Wernigerode: Elbingerode - Ilsenburg, Schierke am Brocken, Publicpress (Wanderkarte, 1:25.000) Wernigerode mit Wanderkarte zum Brocken, KVplan


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,5 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
702 hm
Abstieg
329 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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