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Wanderung

Zillierbachtal und Kaiserturm

Wanderung · Harz
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  • Der Bahnhof Drei Annen Hohne.
    / Der Bahnhof Drei Annen Hohne.
    Foto: Susi G., Susi G.
  • Vom Kaiserturm genießen wir eine herrliche Sicht über das Zillierbachtal.
    / Vom Kaiserturm genießen wir eine herrliche Sicht über das Zillierbachtal.
    Foto: Wernigerode Tourismus GmbH
Karte / Zillierbachtal und Kaiserturm
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 Zillierbachbrücke Talsperre Staumauer Schutzhütte Schutzhütte Kaiserturm

Vom Harzer Schmalspurbahnen-Bahnhof Drei Annen Hohne wandern wir über die Talsperre Zillierbach und den Kaiserturm nach Wernigerode. Mit den urigen Harzer Schmalspurbahnen geht es zurück.

 

mittel
12,5 km
3:30 h
172 hm
474 hm
Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof Drei Annen Hohne. Vom Vorplatz aus hält man sich links und biegt an der Kreuzung rechts in die Straße „Drei Annen Hohne“ ein. Ein kurzes Stück führt unser Weg in Richtung Elbingerode, bevor wir einige Meter hinter dem Wanderparkplatz die Straße auf einem links abzweigenden Pfad verlassen. Der Markierung „Rotes Dreieck“ folgt man nun durch das Tal des Zillierbachs. Zunächst wandert man durch dichten Nadelwald am östlichen Ufer entlang, ehe man an eine kleine Brücke (1) kommt. Wir queren den Zillierbach und einige Schritte später einen weiteren Wasserlauf. Am Wegestern orientiert man sich nach rechts und wandert jetzt auf dem Hauptweg immer am Ufer des sprudelnden Zillierbachs zur Talsperre (2). Lang und schmal erstreckt sich der Stausee vor uns, so dass er eher an einen breiten Fluss erinnert. Auf der nördlichen Seeseite führt uns der Weg immer am Ufer weiter, bis wir einen kleinen Schlenker durch den „Langen Bruch“ machen. Wenig später ist die Staumauer (3) erreicht. 45 m ist sie hoch und bietet eine gute Aussicht auf den See in südlicher Richtung und auf die Auenlandschaft des Zillierbachtals in nördlicher Richtung. Man folgt nun weiter dem Hauptweg, beschreibt eine 180-Grad-Kehre, und geht dann links auf einem Pfad weiter. Immer noch der Markierung „Rotes Dreieck“ folgend, passiert man alsbald eine Schutzhütte (4) an einer Weggabelung. Man wandert jedoch geradeaus, ignoriert auch die nächsten Kreuzungen und trifft am Hang des Himmersbergs auf eine weitere Schutzhütte (5).

Nun führt uns der Weg in einer großen Linkskurve den westlichen Hang des Himmersbergs hinunter. Dort kommt man schließlich auf den Hauptweg, quert diesen und einen Bach und gelangt auf den nächsten Hauptweg, auf dem man erneut einen Bach kreuzt. Diesem Hauptweg folgend, erreichen wir alsbald den Försterplatz und den Hans-Hoffman-Gedenkstein. Man hält sich hier rechts, kommt an der Waldgaststätte Armeleuteberg vorbei und wandert hinauf zum Kaiserturm (TopTipp/6). Von seiner Aussichtsplattform in 12 m Höhe hat man einen herrlichen Blick auf Wernigerode und das Harzvorland. 1902 wurde sein Bau durch eine Stiftung des Kaufmanns Lührmann ermöglicht, 1992 restaurierte man ihn. Nun geht es auf dem gleichen Weg hinab nach Armeleuteberg, man hält sich hier rechts und gelangt auf einem Pfad nach Wernigerode. Dieser mündet in die Salzbergstraße, über die wir den Bahnhof Westerntor und die Innenstadt erreichen. Wer nach der Wanderung noch Lust und Zeit hat, sollte unbedingt die Altstadt oder das Schloss Wernigerode besichtigen.

Tipp: Zu einer schönen Rundtour wird diese Wanderung, wenn man mit den Harzer Schmalspurbahnen in Wernigerode-Westerntor startet und zum Ausgangspunkt Drei Annen Hohne fährt, um dann die Wanderung nach Wernigerode zu unternehmen.

outdooractive.com User
Autor
Katrin Kranz
Aktualisierung: 14.05.2014

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
542 m
Tiefster Punkt
239 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Wir wandern von Drei Annen Hohne immer leicht bergab nach Wernigerode und passieren dabei den Zillierbachstausee und den Aussichtsturm Kaiserturm am Armeleuteberg. Der 12 m hohe Kaiserturm wurde im Jahr 1902 errichtet und kostete damals 12.000 Mark - ein stolzer Betrag, den der Kaufmann Edmund Lührmann stiftete. Verfiel der Turm in der Nachkriegszeit zusehends, wurde er 1992 restauriert, so dass er heute den Besuchern eine herrliche Aussicht auf die Stadt Wernigerode und das Harzvorland bietet. Die Talsperre Zillierbach wurde in den Vorkriegsjahren 1934 bis 1936 errichtet und dient dem Hochwasserschutz und der Trinkwasserversorgung. Ihre Staumauer ist 45 m hoch, das Fassungsvermögen beträgt 2,8 Millionen Kubikmeter.

Start

Bahnhof Drei Annen Hohne (541 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.770655, 10.727420
UTM
32U 619189 5736941

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Wernigerode oder Drei Annen Hohne

 

Anfahrt

A395 und B6 nach Wernigerode, weiter nach Drei Annen Hohne

Parken

Am Bahnhof Wernigerode-Westerntor, alternativ am Bahnhof Drei Annen Hohne, je nach Ablauf

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,5 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
172 hm
Abstieg
474 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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