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Themenweg

Koralm Kristall Trail - Zubringerweg: Twimberg - Schrottalm - Unterauerlingerhütte - Knödelhütte

Themenweg · Lavanttal
Verantwortlich für diesen Inhalt
RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH Verifizierter Partner 
  • Twimberg - Gasthof zur Packstraße
    / Twimberg - Gasthof zur Packstraße
    Foto: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Preitenegg - Unterauerlinger Hütte
    / Preitenegg - Unterauerlinger Hütte
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Bad St. Leonhard - Liedl Hütte
    / Bad St. Leonhard - Liedl Hütte
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Almgebiet - Richtung Görlitzerhütte
    / Almgebiet - Richtung Görlitzerhütte
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Blick zur Saualpe
    / Blick zur Saualpe
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Preitenegg - Knödelhütte
    / Preitenegg - Knödelhütte
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / "Almidylle"
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick zur Koralpe
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Wegkreuz bei Schrotthütte
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / "Kraftquelle"
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Bad St. Leonhard - Schrottalmhütte
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Felsöfen vor Schrottalm
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick zur Hirschegger Alm
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick auf Schiefling
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick auf Bad St. Leonhard
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Heuernte auf der Alm
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Infotafeln Koralm Kristall Trail bei der Schrottalm
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
900 1200 1500 1800 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Bad St. Leonhard - Schrottalm Hütte

Abwechslungsreiche Wanderung durch Wald und Wiesen vom Talboden in Twimberg auf 600 m Seehöhe, bis zur Knödelhütte (1400 m Seehöhe ), im wunderschönem Almgebiet.
mittel
20,1 km
6:00 h
1165 hm
362 hm
Der 120 km lange Koralm Kristall Trail führt von Salla auf der Stubalpe entlang dem Höhenrücken der Koralpe bis zum Ort Soboth durch die uralten Gesteine des einstigen Riesenkontinents Pangäa. Mächtige Gesteinsformationen und glitzernde Kristalle bilden die einzelnen Stationen. Die uralten Gesteine der Kor- und Stubalpe sind reich an mineralischen Stoffen, die in historischer Zeit auch abgebaut wurden. Auch diese Abbaugebiete kann man entlang des Koralm Kristall Trails besuchen. Hier wurde Eisenerz (Eisenspat und Eisenglimmer), Marmor und Quarz abgebaut und nach Silber und Gold geschürft. Entlang des Trails liegen aber auch "Mystische Wegzeichen" wie der " Gedrahte Stan" oder der "Luckerte Felsen" auf der Kärntner Seite der Koralpe. Auch religiöse Andachtsstellen wie der "Marienfelsen" oder das "Wallfahrerkreuz" auf dem Jauksattel säumen den Weg. Weiteres ranken sich einige Sagen über den früheren Erzabbau oder die Entstehung der seltenen Felsformationen. Nicht vergessen sollte man die unzähligen urigen Hütten und Gasthäuser, die an den einzelnen Etappen liegen. Kehren Sie ein und machen Sie Rast bei einer typischen Lavanttaler Jause mit Most oder Apfelsaft.

Im Lavanttal besteht der Koralm Kristall Trail aus acht "Hauptetappen" (Etappe 1: Reichenfels - Knödelhütte, Etappe 2: Knödelhütte - Hebalm, Etappe 3: Hebalm - Weinebene, Etappe 4: Weinebene - Kärntner Brandl, Etappe 5: Kärntner Brandl - Lavamünd, Etappe 6: Lavamünd - Sobother Stausee/St. Vinzenz, Etappe 7: St. Vinzenz – Dreieckhütte – Koralpenparkplatz, Etappe 8: Wege im Naturschutzgebiet großes Kar) und unzähligen "Zubringeretappen" zur Hauptroute von den Gemeinden Reichenfels – Bad St. Leonhard – Frantschach-St. Gertraud – Wolfsberg – St. Andrä – St. Georgen – St. Paul und Lavamünd. Der Koralm Kristall Trail führt immer an der Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Steiermark und bietet einen wunderschönen Ausblick in die beiden Bundesländer.

Die Fertigstellung dieser ca. 25 Wanderungen erfolgt im Laufe der Jahre 2012-2013

outdooractive.com User
Autor
Schober Erich

Rml GmbH

Aktualisierung: 07.08.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1513 m
Tiefster Punkt
610 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

10 Gebote für Wanderer


1. Selbsteinschätzung

Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre körperliche Eignung und schätzen Sie Ihre Kräfte sowie die Ihrer Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft sehr wichtig!


2. Planung und Vorbereitung

Planen Sie jede beabsichtigte Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Führer sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger wie Bergführer und Hüttenwirte können dabei entscheidend helfen.


3. Ausrüstung

Am Berg benötigt man entsprechende Ausrüstung und Bekleidung, insbesondere festes, hohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz sind unerlässlich, kann doch das Wetter oft überraschend umschlagen.


4. Information an Dritte

Geben Sie aus Gründen der Sicherheit, insbesondere für den Notfall, Weg und Ziel an - in den Hüttenbüchern, in den Gaststätten oder bei Freunden - allenfalls auch den Zeitpunkt der geplanten Rückkehr.


5. In der Ruhe liegt die Kraft

Passen Sie Ihr Tempo immer Ihren körperlichen Möglichkeiten und der Kondition Ihrer Begleiter an. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger Erschöpfung und Sie sollten bedenken, dass Sie auch noch einen Retourweg zu bewältigen haben.


6. Verlassen Sie den markierten Weg nicht

Die Begehung steiler Grashänge, besonders dann, wenn diese nass sind, von steilen Schneefeldern und von Gletschern ist immer sehr schwierig und gefahrvoll.


7. Treten Sie keine Steine ab

Treten Sie keine Steine ab, weil damit andere Bergwanderer ernstlich gefährdet werden können. Stellen mit Steinschlaggefahr sollten möglichst schnell und mit sehr großer Aufmerksamkeit und Vorsicht überschritten werden.


8. Kehren Sie rechtzeitig um

Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vorsicht. Es wird notwendig, wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, und auch, wenn der Weg zu schwierig oder nicht in Ordnung ist.


9. Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintritt

Versuchen Sie, durch Signale wie Rufen, Winken mit großen Kleidungsstücken etc. Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter sollte möglichst an sichtbarer Stelle am Unfallort bleiben.


10. Halten Sie die Bergwelt sauber

Halten Sie die Bergwelt sauber und nehmen Sie Abfälle mit ins Tal. Dadurch helfen Sie mit, unsere Berge rein zu halten, damit sich auch noch andere an deren majestätischer Vielfalt und Pracht erfreuen können.

Ausrüstung

Wanderschuhe, Regenbekleidung

Weitere Infos und Links

www.region-lavanttal.at

Start

Twimberg/Gasthof zur Packstraße (609 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.916370, 14.843999
UTM
33T 488121 5195882

Ziel

Knödelhütte

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Ort Twimberg. Von Wolfsberg kommend rechts abbiegen (Hinweistafel Schiefling/Schrottalm Weg Nr. 538).  Die Asphaltstraße führt steil bergauf zum Gehöft Hofbauer. Hier links abbiegen auf einen Schotterweg. Dem Schotterweg folgend unterquert man die Autobahnbrücke von Twimberg und trifft  nach ca. 2 km auf eine Asphaltstraße. Links abbiegen Richtung Norden (Hinweistafel Schiefling/Schrottalm Weg Nr. 538). Der Straße direkt ins Ortszentrum von Schiefling folgen. Am Ortsende von Schiefling rechts halten (Hinweistafel Schrottalm Weg Nr. 538). Diese Zubringerstraße führt bis zum Hof vlg. Kraxner (ca. 1,3 km). Weiter geht es durch Wald und Wiesen bis man nach ca. 20 Minuten Gehzeit den Bauernhof vlg. Klöcker erreicht. Links abbiegen auf eine schmale Asphaltstraße (Hinweistafel Schrottalm Weg Nr. 538), und dieser bis zum Bauernhof vlg. Oberschein folgen (ca. 700 m). Beim Marterl rechts abbiegen auf einen Wiesenweg. Den Wegmarkierungen folgend erreicht man nach ca. 15 Minuten Gehzeit das Gehöft vlg. Kreuzer. Weiter führt die Wanderung über einen idyllischen Steig ca. 3,5 km durch einen wunderschönen Mischwald bis zur Jaukhütte (1500 m, nicht bewirtschaftet). Nach ca. 15 min. Gehzeit über saftige Almwiesen ist die Schrotthütte (bewirtschaftet) erreicht. Von der Schrotthütte führt der Weg ca. 1,5 km weiter über eine Schotterstraße. Bei der Hinweistafel Unterauerlingerhütte biegen sie links in einen Waldweg ab. Den Auerlingerbach überquerend erreichen Sie über eine Fortsstraße nach ca. 30 Minuten die Unterauerlingerhütte. Der letze Abschnitt der Wanderung führt ca. 3,5 km über eine Forststraße den Wegmarkierungen folgend zur Knödelhütte (bewirtschaftet), dem Ziel dieser Wanderung.

 

Anfahrt

A2 Südautobahn Abfahrt Wolfsberg Nord - links abbiegen nach Frantschach-St. Gertraud (ca. 2 km). Weiter durch den Twimberger Graben nach Twimberg (ca. 7,5 km).

Oder über Obdach - B78 bzw. Packer Bundestraße - B70.

Parken

Im Ort Twimberg
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Bedeutung der Almwirtschaft: Die Almwirtschaft, eine auf die Anfänge der Besiedlung des Alpenraumes zurückgehende Kulturform mit einem komplexen Beziehungsgefüge von Ökonomie, Ökologie und Soziokultur, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Waren früher die Arbeitsentlastung des Heimbetriebes und die direkten Erträge aus der Almwirtschaft für die Alpung des Viehs ausschlaggebend, ist die landwirtschaftliche Produktion heute nur mehr ein Teilaspekt. Viele Almen werden touristisch genutzt und Fremdenverkehr und/oder Jagd spielen für das Einkommen eine immer größere Rolle. Durch die Erhaltung von Kulturlandschaft und Lebensraum hat die Almwirtschaft auch eine indirekte soziale Wirkung. Bei standortgerechter und ökologisch angepasster Nutzung entsteht als Nebenprodukt der Almwirtschaft eine attraktive Kulturlandschaft mit hoher Biodiversität sowie Erosions- und Ressourcenschutz (Wasser, Boden). Eine Unternutzung als auch eine zu hohe Nutzungsintensität bewirken eine deutliche Artenverarmung, vor allem seltene und geschützte Arten gehen zurück. Durch Almrevitalisierungsprogramme wurden in den letzten Jahren viele verbuschte oder zugewachsene ehemalige Almflächen wieder hergestellt. Typisch für diese Almen ist das Abwechseln von Futter- bzw. Äsungsflächen und Ruhezonen. Diese Ruhezonen dienen dem Wild als Einstand und Fluchtmöglichkeit bei Störungen. Dadurch können sich einerseits neue vernetzte Biotopsysteme bilden, andererseits kann durch die intensive Bewirtschaftung die Nutzungsform dieser Almen oft nicht mehr als nachhaltig bezeichnet werden. Obwohl für den Weiterbestand der traditionellen Almwirtschaft heute die Förderungen der öffentlichen Hand entscheidend sind, stellt die traditionelle Weidewirtschaft noch immer die billigste und einfachste Erhaltungsform dieser Jahrtausende alten Kulturlandschaft dar.

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte Nr. 219 - Lavanttal, Saualpe, Koralpe; Freytag & Berndt WK 237 - Saualpe, Lavanttal, Koralpe, Region Schilcherheimat


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,1 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1165 hm
Abstieg
362 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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