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Hochtour

Überschreitung des Alphubel

Hochtour · Walliser Alpen
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  • See bei Rotbach
    / See bei Rotbach
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • /
    Foto: Willy Taugwalder
  • / Das Biwak am oberen Ende des Weingartengletschers
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Am spaltenreichen Weingartengletscher
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Der Grat auf den Alphubel
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Matterhorn in der Ferne
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Rückblick zum Biwak
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Gipfelkreuz des Alphubel
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Der Abstiegsweg
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Abstiegspanorama
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Austria
m 4500 4000 3500 3000 2500 12 10 8 6 4 2 km Alphubel Mischabel Biwak Täschhütte SAC Täschhütte SAC

Die Überschreitung des Alphubel ist eine besonders schöne Tour mit gewaltiger Fernsicht. Man sollte sie nicht unterschätzen, denn der Grat vom Mischabeljoch ist kaum abzusichern und wird deshalb oft frei begangen. Nach dem Grat folgt ein schneebedeckter Grat, der auf dem runden Gipfel endet. Der Abstieg über den Normalweg ist wesentlich einfacher. 
schwer
12,1 km
8:13 h
1568 hm
1564 hm
Gipfel nicht bloß zu besteigen, sondern sie zu überschreiten ist ein besonderes Erlebnis und so ist die hier beschriebene Tour auch etwas Besonderes für erfahrene Bergsteiger. Der Zustieg zum Biwak ist nicht einfach, weshalb es sich lohnt eine Übernachtung einzuplanen. Die Biwakschachtel ist außerdem sehr geräumig und bietet mit 24 Schlafplätzen, einem Herd mit Geschirr und einem WC auch Platz für längere Aufenthalte. Leider gibt es nur zwei Möglichkeiten, den Aufstieg zum Alphubel oder zum Täschhorn. Zweiterer ist wesentlich länger und schwieriger und daher seltener begangen. Die Überschreitung ist hingegen angenehmer zu begehen, schon allein der Fels ist hier fester. Moralisch muss man den Tiefblick vertragen, dann ist ein Genuss gewiss. 

Der Abstieg ist landschaftlich sehr schön, aber technisch weniger spektakulär. 

Autorentipp

Bei guten Verhältnissen eine Traumtour!
outdooractive.com User
Autor
Harald Herzog
Aktualisierung: 20.09.2016

Schwierigkeit
III-, 30°, AD- schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Alphubel, 4182 m
Tiefster Punkt
Täschhütte, 2696 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Dieser Weg auf den Alphubel ist nicht mit dem Normalweg zu vergleichen und sollte nur bei entsprechender Erfahrung gemacht werden. 

Ausrüstung

Hochtouren und Kletterausrüstung sowie Notfallausrüstung. 

Start

Täschhütte (2699 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.051664, 7.830139
UTM
32T 409499 5100453

Ziel

Alphubel

Wegbeschreibung

Von der Täschhütte folgt man dem Weg quer unterhalb des Alphubels vorbei bis zur Rippe, die den Weingartengletscher begrenzt. Nun muss man je nach Schneelage entscheiden, wo man vom Felsen auf den Gletscher wechselt. Der Weingartengletscher ist im unteren Bereich sehr spaltig, hier ist Vorsicht geboten. Weiter oben wird er dann flacher und hat nur noch eine Kluft vor dem Biwak, die überwunden werden muss. Am Mischabeljoch sitzt dann das Biwak auf einem Stahlgerüst. 

Von hier folgt man dem Grat mit Kletterstellen bis zum dritten Grad aufwärts zum Alphubel. Im oberen Bereich ist der Grat mit Schnee bedeckt. Sicherungsmöglichkeiten sind hier schwer zu finden. Der Grat flacht sich dann zum Gipfel hin ab und der Gipfel selbst ist ein großes Plateau. 

Man verlässt dieses auf dem flachen Grat Richtung Südosten und geht über das Alphubeljoch und den Alphubelgletscher Richtung Täschhütte zurück. Der Abstieg ist der Normalweg auf den Alphubel. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zermatt erreicht man von Bern mit dem Zug in 2:20. Einmal umsteigen in Visp.

Anfahrt

Talort ist Zermatt. 

Parken

In Ottavan ist Platz für etwa 15 PKWs
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Karte Randa des SAC

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Schwierigkeit
III-, 30°, AD- schwer
Strecke
12,1 km
Dauer
8:13h
Aufstieg
1568 hm
Abstieg
1564 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat Überschreitung

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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